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Nach Niedrigpegeln in der Region

Wasserstände der Bäche erholen sich nach Regenfällen

Von Nicolas Ottersbach | | Magazin

Diesen Sommer hatte der Rhein-Sieg-Kreis verboten, Wasser aus Bächen und Flüssen zu entnehmen. Grund war die anhaltende Trockenheit, wodurch auch die Bröl zu wenig Wasser führte. Doch nun hat sich die Lage entspannt. Screenshot: Entwicklung des Pegels der Bröl bei Bröleck [Lanuv]

Unter der anhaltenden Trockenheit im Rhein-Sieg-Kreis litten Landwirte und Besitzer von Gärten. "Aber auch die Fische sowie das gesamte Artenspektrum in unseren Flüssen und Bächen ringen um ihren Lebensraum, denn oft sind diese nur noch Rinnsale mit einem geringen Niedrigwasserabfluss", hieß es Anfang des Sommers von der Kreisverwaltung. Manche Anlieger nutzten deshalb nahe Gewässer, um Gärten zu bewässern ode Teiche aufzufüllen." Das kann derzeit aber schlimme Folgen haben: Wird Gewässern in Trockenzeiten Wasser entnommen, dann gefährdet dies den verbliebenen Lebensraum der Kleinstlebewesen, die an der Gewässersohle siedeln, und bringt Fische wegen mangelnden Sauerstoffs in Atemnot." Zudem wurde dringend vom Baden und Schwimmen in Fließgewässern abgeraten. Bei einem niedrigen Wasserstand, verbunden mit gleichen Einleitungsmengen zum Beispiel aus Kläranlagen und hohen Wassertemperaturen, könne die Keimbelastung in den Fließgewässern hoch sein.

So haben sich die Pegel entwickelt

Viele Gewässer hatten alarmierende Wasserpegel. So war die Sülz, ein Nebenfluss der Agger, trotz ihres großen Einzugsgebietes unter den kritischen mittleren Niedrigwasserstand gefallen. Verschiedene kleinere Gewässer waren nur noch Rinnsale, wie beispielsweise der Altendorfer Bach in Meckenheim und der Orbach in Swisttal, oder drohten ganz trocken zu fallen wie der Wolfsbach in Sankt Augustin. Auch die Homburger Bröl und der Waldbrölbach fielen auf Niedrigwasser-Pegel von knapp 15 Zentimetern. Im vergangenen Sommer war er sogar noch niedriger und lag bei rund zehn Zentimetern.

Doch mittlerweile hat sich die Lage an den Flüssen und Bächen durch die anhaltenden Regenfälle entspannt. So ist der Wasserstand der Bröl bei Bröleck mittlerweile wieder auf rund 36 Zentimeter gestiegen. Damit liegt er wieder knapp über dem jährlichen Mittelwert. Auch die Sieg erreicht bei Eitorf mit rund 75 Zentimetern diese Marke.

Ihren höchsten Pegel erreichte die Bröl im Januar diesen Jahres: Er lag bei knapp 125 Zentimetern.

Hier kann man den Pegel der Bröl ablesen.

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