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11-Jährige wurde ins Gebüsch gezerrt

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Wegen einer versuchten Vergewaltigung ist am Donnerstagnachmittag die Polizei zu einem Großeinsatz ausgerückt. Ein 11-jähriges Mädchen war an einer Bushaltestelle in Müllerhof bei Much von einem unbekannten Mann ins Gebüsch gezerrt worden. Der bereits polizeibekannte 25-jährige Nümbrechter stellte sich später auf der Wache in Waldbröl.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand war das Mädchen mit dem Schulbus an der Haltestellen angekommen und wartete dort auf seine Mutter, die es mit dem Pkw abholen sollte. Gerade als der Nümbrechter sie packte, kam die Mutter des Mädchens an und hörte die Schreie des Kindes. Daraufhin ergriff der 25-Jährige die Flucht. Das Mädchen blieb unverletzt.

Nach polizeilicher Wertung der Umstände bestand der Verdacht eines versuchten Sexualdeliktes. Die Polizei löste sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen aus und entsandte Einsatzkräfte zum Tatort. Bei der Suche nach dem Täter wurde auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Allein zehn Streifenteams, auch aus dem benachbarten Oberbergischen Kreis, suchten im näheren Tatortbereich.

Die ebenfalls eingesetzten Ermittler der hiesigen Kriminalpolizei gingen sofort einer heißen Spur nach: Sie fanden in der Nähe des Bushäuschens einen verlassenen Motorroller, der dem Nümbrechter gehörte. Der bereits wegen anderer Delikte polizeibekannte Mann geriet somit unter Tatverdacht, worauf die Fahndung in den Raum Oberberg ausgedehnt wurde. Offenbar wurde der Druck für den Tatverdächtigen so groß, dass er sich gegen 19:30 Uhr der Polizei in Waldbröl stellte. Er räumte die Tat ein, leugnete aber sexuelle Absichten gehabt zu haben. Er wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

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