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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

350.000 Euro für wilden Müll

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Man stolpert über sie beim Spaziergang, entdeckt sie beim Wochenendausflug oder erspäht sie am Wegesrand: Haufen von Reifen, Elektrogeräten, Sperrmüll und diversen weiteren Abfällen, die einfach illegal in der Natur abgeladen wurden. Sie verschandeln nicht nur die Landschaft und sind für jeden Betrachter ein ständiges Ärgernis, sondern ihre Beseitigung ist auch mit erheblichen Kosten verbunden: Sammlung und Entsorgung der in der Natur entsorgten Abfälle schlugen im Jahr 2011 mit rund 350.000 Euro zu Buche.

Diese illegal entsorgten Abfälle, die unbemerkt in Wäldern, auf Feldern und auf allgemein zugänglichen Grundstücken abgeladen werden und bei denen Verursacher nicht bekannt oder ermittelbar sind, fallen in diese Kategorie. Eingesammelt wird der im Rhein-Sieg-Kreis durch die 19 Städte und Gemeinden, die Kosten erstattet ihnen seit 1997 der Rhein-Sieg-Kreis.

Kosten von Sammlung und Entsorgung müssen aus den Abfallgebühren mitfinanziert werden und belasten damit alle Bürger des Rhein-Sieg-Kreises. "Dabei muss wilder Müll nicht sein", sagt Umweltdzernent Christoph Shwarz. Im Rhein-Sieg-Kreis gebe es ein umfassendes und zumeist kostenloses Angebot für die Abholung oder Annahme fast aller Abfallarten. Wer nicht genau weiß, wie mit bestimmten Abfällen umzugehen ist, kann sich an die RSAG oder das technische Umweltamt des Rhein-Sieg-Kreises wenden.

Die illegale Abfallentsorgung in der Landschaft kann teuer werden: Wenn es gelingt, den Verursacher zu finden, müssen nicht nur Entsorgungskosten getragen, sondern auch ein Bußgeld gezahlt werden.

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