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51-Jähriger stirbt bei schwerem Autounfall auf der K55

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Mit hoher Geschwindigkeit sind am Montagabend zwei Autos auf der K55 nahe Ruppichteroth-Ifang kollidiert. Ein Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Fotos: Der Unfall auf der K55 [Feuerwehr]

Für die Retter bot sich ein Trümmerfeld. Die beiden Fahrzeuge, ein Opel Zafira und eine Mercedes S-Klasse, lagen mehr als hundert Meter auseinander in einer Böschung und im Straßengraben. Sie waren kurz zuvor mit hohem Tempo kollidiert. Der Fahrer des Mercedes, ein 49 Jahre alter Windecker, war so schwer im Wrack eingeklemmt, dass seine Rettung anderthalb Stunden dauern sollte. Der Mann im Opel konnte zwar aus dem Wagen befreit werden. Doch die Verletzungen des 51-jährigen Windeckers waren so schwer, dass er ihnen noch an der Unfallstelle erlag.

Ursache unklar

Wie der Unfall passiert ist, gibt der Polizei noch Rätsel auf. Auch Sachverständige des Tüv-Rheinland wurden hinzogezogen. Nach bisherigen Ermittlungen war der 49-Jährige im Mercedes gegen 19:40 Uhr auf der abschüssigen Strecke in Richtung Ruppichteroth unterwegs. In einer langgezogenen Rechtskurve geriet er aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr, wo ihm der 51-Jährige im Opel entgegenkam. Die beiden Autos stießen frontal auf der Fahrerseite zusammen und wurden völlig zerstört. Die Tachonadel des Opel blieb bei 100 Stundenkilometer stehen, die des Mercedes bei 120.

Schwierige Rettung

Zwei Rettungswagen und zwei Notärzte eilten zur Unfallstelle, genauso wie die Löschzüge aus Ruppichteroth und Winterscheid. Während die einen versuchten, den 51-Jährigen wiederzubeleben, kümmerten sich die anderen gleichzeitig um den Mercedesfahrer. Dessen Rettung gestaltete sich schwierig, da er mit lebensbedrohlichen Verletzungen im Wagen eingeklemmt worden war. Die stabil gebaute Fahrerkabine hatten sich derart stark verformt, dass er nur mit schwerem hydraulischen Gerät der Feuerwehr befreit werden konnte.

Die Wehrleute schnitten Dach und Türen ab, drückten die Holme mit Rettungszylindern auseinander - doch auch die Maschinen gerieten an ihre Grenzen. Weshalb sich die Einsatzleitung dazu entschied, den Mercedes mit Seilwinden an Front und Heck auseinanderzuziehen. Diese wenigen Zentimeter waren entscheidend: Das letzte Mittel funktionierte, der Mann wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Weil zunächst noch andere Insassen in den Fahrzeugen vermutet wurden, suchte die Feuerwehr mit einer Wärmebildkamera die Umgebung ab.

Notfallseelsorger im Einsatz

"Die Benachrichtigung und Betreuung der Angehörigen wurde durch Polizeibeamte unter Hinzuziehung von Notfallseelsorgern und dem Rettungsdienst durchgeführt", heißt es von der Polizei. Für die Rettungsarbeiten, die Unfallaufnahme, und das Reiningen der Fahrbahn wurde die Strecke für dreineinhalb Stunden gesperrt.

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