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www.broeltal.de

Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Angriff auf Flüchtlingsunterkunft in Ahe

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Vier Männer haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine Asylbewerberunterkunft in Ahe attackiert. Wie die Polizei auf Anfrage mitteilte, drangen die Männer durch die nicht abgeschlossene Eingangstür ein, randalierten und zerschlugen die Glasscheibe einer Tür. Jetzt ermittelt der Staatsschutz, ob es sich um eine rechtsradikale Tat handelt. Foto: Die Eingangstür der Flüchtlingsunterkunft kurz nach dem Angriff (Privat)

Von den vier Tätern konnte nur ein 21-jähriger Ruppichterother von der Polizei geschnappt werden. Die anderen flüchteten, bevor die hinzugerufenen Beamten eintrafen. Der Ruppichterother war laut eines Sprechers der Kreispolizeibehörde "stark alkoholisiert".

Was sich in der Nacht gegen 1 Uhr genau abspielte und ob es sich um eine politisch motivierte Attacke handelte, sei noch nicht abschließend geklärt. Es werde in alle Richtungen ermittelt. Nach Polizeiangaben seien keine rechtsextremistischen Parolen gerufen worden. Hierzu gibt es von Nachbarn und Bewohnern des Flüchtlingsheims allerdings unterschiedliche Aussagen. Foto: Asylbewerberunterkunft in Ahe mit reparierter Tür

Nicht nur die Bewohner des Hauses in Ahe, sondern auch die Flüchtlinge in den anderen Ruppichterother Unterkünften haben nun Angst. Sie berichten davon, sich sorgen um ihre Sicherheit zu machen.

Bürgermeister Mario Loskill bedauert den Vorfall. "Es wurde Anzeige erstattet, die Tat muss aufgeklärt werden", sagte er. Gespräche mit der Polizei hätten aber ergeben, dass es keine erhöhte Gefahr für Anschläge auf Flüchtlingsheime in Ruppichteroth gebe. "Deshalb gibt es auch keinen Anlass, die Häuser besonders zu schützen", so Loskill.

Kommentare(6)

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  • Chris Mikulla 01.04.2016 21:21

    Oh Gott oh Gott, da schreibt man ein paar Sätze als Kommentar und schwups wird dieses Kommentar wieder kommentiert. Es sind doch mehr Zwangsneurotiker unterwegs als ich dachte. Das war mein erstes und letzes hier bei broeltal.de. Gott verhüte uns von links von rechts und was weiss ich vor was noch.
     
  • Hendryk von der Burg 31.03.2016 15:19

    Leider wird aus dem Kommentar nicht klar, wer hier als "Volksvertreter" gemeint ist. Ich bitte um kurze Erklärung, mit welcher Intention das Statement verfasst wurde.
     
  • Gudrun Pfeil 31.03.2016 15:09

    Ich reagiere verärgert, wurde ich doch 2003 Opfer schwerster, vorsätzlich durchgeführter Straftaten in Folge, so dass mir von Einwohnern der Gem. Rupp. (Namen sind alle hinreichend bekannt) nicht nur mein gesamtes Hab und Gut gestohlen wurde, sondern mein Heim wurde derartig zerstört, dass es bis heute unbewohnbar ist.

    Alles - geschützt von Polizei und Ordnungshütern!!!

    Dass ich massiv traumatisiert bin, interessiert keinen! Im Gegenteil, ich werde von gewissen Leuten dieser Gemeinde "beschimpft" und als "verrückt" bezeichnet. Für mich sind das keine Menschen, sondern nur "Abschaum", der anmassend, arrogant, feige, hinterhältig, korrupt, kriminell und verlogen ist.

    Es wundert mich doch sehr, dass diese Gemeinde, die ja "unter sich" bleiben will, überhaupt "Fremde" aufgenommen hat. Was für eine "Farce"!
     
  • Patrick Nikolaiev 31.03.2016 14:30

    Ich glaube nicht, dass eine dumme Tat von betrunkenen Jugendlichen Rückschlüsse auf eine wie auch immer geartete Stimmungslage erlaubt.

    Wer sowas propagiert, handelt kurzsichtig und verantwortungslos!!!
     
  • Frank Kemper 31.03.2016 14:21

    Sehr geehrter Chris Mikulla, Ihr Kommentar ist eine Unverschämtheit. Sie meinen tatsächlich Gewalttaten wie diese ließen sich nicht vermeiden, schreiben weder ein Wort über die Täter, noch über deren geistige Hintermänner, und senden dann einen ironisches Danke an die Volksvertreter, als seien diese die Schuldigen.

    Traurig genug, dass so etwas passieren konnte. Noch trauriger ist aber, dass es überhaupt noch betont werden muss: Schuld haben die Täter.

    Es bleibt zu hoffen, dass Polizei und Justiz ihren Job machen, und die Schuldigen ihrer gerechten Strafe zuführen.

    Den Betroffenen wünsche ich, dass sie die Angelegenheit so bald wie möglich hinter sich lassen können.
     
  • Chris Mikulla 31.03.2016 12:58

    Genau das wollten wir vermeiden. Wie man sieht lässt es sich leider nicht vemeiden. Die Ruhe, die wir hier immer genossen haben neigt sich langsam dem Ende zu. Es wird sicherlich nicht bei diesem einen Vorfall bleiben. Leider.
    Herzlichen Dank an unsere "Volksvertreter". Aber was soll's. Vertreter jeglicher Art haben noch nie einen guten Ruf genossen.
     

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