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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Bald Kreisverkehr an der L312?

Von Nicolas Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Dreimal krachte es in den letzten Wochen an der Kreuzung der Straßen L312 und K55 in Ruppichteroth. Beim letzten Unfall am vergangenen Dienstag wurde ein 50-jähriger Motorradfahrer aus Leichlingen leicht verletzt, als er ungebremst in einen überquerenden Pkw raste. Der 50 Jahre alte Mann aus Ruppichteroth hatte den vorfahrtsberechtigten Biker nicht bemerkt, obwohl er an der Kreuzung wartete. Jetzt sieht die Politik eine neue Chance, den Kreisverkehr zur Verkehrsberuhigung zu realisieren.

"Es ist makaber, aber leider Realität", so Bürgermeister Mario Loskill. Durch die vielen Unfälle rutscht der schon im vergangenen Jahr durch den Ruppicherother Rat geforderte Kreisverkehr in der Prioritätenliste des Landes nach oben. Die Gemeinde steht dabei außen vor, da die Landesstraße 312 durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW unterhalten wird.

"Bund und Land müssen jetzt ein Einsehen haben, damit nicht noch Schlimmeres geschieht", sagt die CDU-Fraktionsvorsitzende Rita Winkler. Mit den Kontakten zum Kreistagsabgeordneten Ludwig Neuber und Landtagsabgeordneten Andreas Krautscheid will man den Bau auf dem kurzen Dienstweg beschleunigen.

Kommentare(9)

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  • Robin Raabe 21.06.2011 13:43

    Der Artikel hier wurde jetzt vor gut einem Jahr verfasst und bis jetzt hat sich nichts geändert. Lediglich die Geschwindigkeitsbegrenzung im Bereich der Kreuzung wurde von 70 KM/H auf 50 KM/H gesenkt. Aber wie das so ist mit den Geschwindigkeitsbegrenzungen, interessiert es viele nicht. Warum denn auch? Seid der Geschwindigkeitsbegrenzung habe ich noch nie eine Radarkontrolle o.ä. gesehen. Ich überquere diese Kreuzung mehrmals am Tag, da ich in Obersaurenbach wohne. Für mich ist die einzige sinnvolle Möglichkeit einen Kreisverkehr zu bauen. Eine Ampelanlage ist schon und gut aber dafür ist das Verkehrsaufkommen nicht hoch genug. Man würde also oft sinnlos vor einer roten Ampel stehen, obwohl kein anderer da ist. Ein paar Schwellen wie oben erwähnt, würde wahrscheinlich zu noch mehr Unfällen führen, da viele Verkehrsteilnehmer mit einer enormen Geschwindigkeit aus Richtung Hambuchen kommen und damit die Schwellen wahrscheinlich zum Kontrollverlust des Fahrzeuges führen würden.

    Ich bin gespannt, wann oder ob sich überhaupt noch was ändert...
     
  • Helga 18.05.2011 16:33

    Das sollte wirklich in Angriff genommen werden. Der Kreisel in Ruppichteroth von Hambuchen kommend. Wie viele Menschen sind dort schon verunglückt. Auch die Geschwindigkeitsbegrenzung 50 km hat es nicht gebracht. Ich bin oft in Frankreich in Urlaub gewesen, bei den Franzosen klappt das mit dem Kreisverkehr wunderbar und das schon seit vielen Jahren.
     
  • Michael Sachse 01.06.2010 12:48

    Ein Kreisverkehr nicht zwangsläufig die bessere Lösung.

    Kreisel brauchen viel Platz und sind teuer, Kreisverkehrsplätze gelten aber als leistungsfähig und besonders verkehrssicher. Nach wie vor lehnen viele Bürger und Parteien eine Kreisellösung als völlig verfehlt ab, da sie keine wirkliche Verbesserung der Verkehrssituation darstelle,sondern eher eine reine Geldverschwendung sei, was gerade in Zeiten leerer Kassen unverantwortlich sei.

    Verantwortliche Planer sollten vor der Wahl des Kreisverkehrs an der Kreuzung der Straßen L312 und K55, qualitative Abschätzungen und quantitative Berechnungen durchführen und nachweisen, ob sich die Vorteile einstellen werden. Je nach Lage des Knotenpunktes im Außerorts- oder Innerortsnetz von Ruppichteroth, je nach den verkehrlichen Bedingungen der Nachbarknotenpunkte, der vorhandenen Streckencharakteristik und der künftig zu erwartenden Verkehrsbelastungen aus dem Industriegebiet Ruppichteroth durch LKW/KFZ-, Rad- und Fußgängerverkehr kann ein Umbau zu einem Kreisverkehr durchaus auch Nachteile bewirken, die durch Anordnung einer Amperegelung/Signalisierung vermieden werden könnten.

    Michael Sachse, Oberlückerath
     
  • Doris 31.05.2010 21:31

    Vielleicht sollte man auch mal anfangen etwas mehr als 5 Meter hinter einer Kreuzung das Gras zu mähen, dann könnte man auch schonmal ein bisschen mehr sehen. Aber ein Kreisverkehr wäre an der Stelle wirklich angebracht, oder muß erst noch schlimmeres passieren?
     
  • Stefan Horbach 30.05.2010 14:42

    Vielleicht muss es auch gar kein kostenaufwändiger Kreisel sein. Vielleicht könnte man auch einfach vor der Kreuzung ein paar Schwellen anbringen die auch für Motorradfahrer nicht zu umfahren sind, so dass jeder zum Bremsen gezwungen wäre.
     
  • Anja Seuthe-Blümling 29.05.2010 04:56

    Einen wichtigeren Kreisverkehr als den in Büchel gibt es doch garnicht, dachte ich ;-)

    Nein Scherz bei Seite, wenn an der Kreuzung etwas gemacht wird wäre das wirklich gut. Aufgrund der langen geraden, gut ausgebauten Strecke wird diese Straße regelrecht als "Einflugschneise" genutzt. Es wäre gut wenn der Verkehr dort etwas gebremst und geleitet wird.
     
  • Kay 28.05.2010 22:55

    Na hoffentlich wird mal was gemacht!
     
  • Wolfgang Steimel 28.05.2010 12:53

    Auf jeden Fall wichtiger als der Kreisel in Büchel!!!!!
     
  • Nicole 28.05.2010 08:21

    Na hoffentlich passiert das endlich mal, oder müssen da noch mehr Unfälle passieren?! Das ist so eine scheiß Kreuzung. Das wäre mal eine gute Sache, wenn da endlich etwas passiert!
     

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