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Bombendrohung kam von Sicherheitsdienst-Mitarbeitern

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Die Bombendrohung am Donnerstagmorgen in der Flüchtlingsunterkunft in Lohmar-Wahlscheid war eine "böswillige Alarmierung". Laut Polizei wurden drei junge Männer im Alter zwischen 20 und 24 Jahren als Anrufer ermittelt. Sie waren bereits im Vorfeld wegen eines Mülltonnenbrandes im Bereich der Unterkunft in den Fokus der Polizei geraten. Diesmal sollen sie aus "Langeweile und Spaß" gehandelt haben.

Die 45 Flüchtlinge wurden vorsorglich aus dem Forum Wahlscheid in eine andere Unterkunft im Lohmarer Stadtgebiet gebracht. Mit fünf Sprengstoffspürhunden untersuchten die Beamten das zweigeschossige Objekt bis in die Nachmittagsstunden. Verdächtiges fanden die Hunde nicht, so dass die Flüchtlinge gegen 15:30 Uhr wieder in ihre Unterkunft zurückkehren konnten.

Die vor der Notunterkunft im Forum Wahlscheid stehende Telefonzelle wurde, als möglicher Absendeort der telefonischen Drohung, durch die Kriminalpolizei auf Spuren untersucht. Im Laufe des Abends erhärtete sich der Tatverdacht gegen die drei Dürener Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes, die daraufhon vorläufig festgenommen wurden.

In Teilen räumten sie ein, die Bombendrohung verfasst zu haben und auch für den Brand der Mülltonne verantwortlich zu sein. Die Gründe, die die Männer zu ihren Taten veranlassten, sind Bestandteil weiterer Ermittlungen, Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund liegen laut Polizei bisher nicht vor.

Den Männern wird durch den boshaften Drohanruf der Tatvorwurf der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat zu machen sein. Des Weiteren wird ihnen der Polizeieinsatz in Rechnung gestellt werden. Die entstandenen Kosten belaufen sich auf rund 30000 Euro.

Kommentare(1)

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  • De Luca 20.11.2015 22:07

    Hoffentlich vergeht diesen drei jungen Männern bei der Bezahlung der 30.000 Euro Einsatzkosten das Lachen. Finde das jedenfalls überhaupt nicht zum Lachen schon gar nicht in der jetzigen Zeit.
     

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