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Dem DRK geht das Blut aus

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Das Deutsche Rote Kreuz erhält momentan zu wenig Blutspenden. "Alleine im Mai fehlen schon über 4.000 Blutspenden, damit liegen wir 17 Prozent hinter dem Bedarf“, sagt Stephan David vom  DRK-Blutspendedienst West. Bestimmte Blutgruppen könnten nicht mehr wie benötigt sofort an die Krankenhäuser abgegeben werden.Am Donnerstag, 9. Juni, ist von 16:30 bis 20 Uhr der nächste Spendentermin in der Ruppichterother Grundschule. Foto: Die Blutspende (DRK Blutspendedienste)

Die Gründe für den Blutspenderschwund sind vielfältig: warmes Frühlingswetter, Feiertage oder auch die Pollen-Saison. Das betrifft insbesondere die Rhesus negativen Blutgruppen. "Bereits im April war die Lage sehr angespannt, jetzt besteht dringender Handlungsbedarf", so Küpper.

Etwa 4,6 Millionen Vollblutspenden werden pro Jahr in Deutschland entnommen. Mit einer einzigen Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder verletzten Menschen geholfen werden. Eine Vielzahl von Patienten verdankt ihr Leben fremden Menschen, die uneigennützig beim Roten Kreuz Blut gespendet haben. Neben Unfallopfern oder Herz-Kreislaufpatienten sind vor allem Krebspatienten sind auf Blutpräparate angewiesen.

 

Blut spenden kann jeder ab 18. Jahren, Neuspender bis zum 68. Geburtstag. Zur Blutspende sollte immer der Personalausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen.

 

Es gelten noch andere Kritieren: So muss der Spender ein Mindestgewicht von 50 Kilogramm haben, sollte sich gesund fühlen, einen stabilen Blutdruck und keine Körpertemperatur über 37,5 Grad Celsiius haben.

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