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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Einbrüche nehmen drastisch zu

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Die Einbruchszahlen im Rhein-Sieg-Kreis steigen drastisch an. Auch in Ruppichteroth schlugen die Täter am Wochenende zu. Foto: Verkehrskontrolle der Polizei am Montag [Polizei]

In den vergangenen zwei Wochen wurde im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis insgesamt hundertmal eingebrochen - im Vergleichszeitraum 2016 waren es nur 30 Taten. Am stärksten belastet sind aktuell die Kommunen Sankt Augustin, Hennef und Troisdorf. Aber auch die östlichen Gemeinden sind interessant für die Täter, die meist unerkannt bleiben.

So kletterten die Einbrecher am Nordhang in Ruppichteroth sogar auf einen Balkon und knackten eine Terrassentür auf. Nach dem Aufhebeln wurde das gesamte Haus durchsucht sowie Bargeld und Schmuck im Gesamtwert von mehreren hundert Euro erbeutet.

Die Polizei versucht nun mit verstärkter Polizeipräsenz und Verkehrskontrollen dagegenzuhalten. Zusätzlich schalten die Beamten am 19. und 20. Dezember in der Zeit zwischen 10 und 18 Uhr eine Einbruchshotline. "Bürgerinnen und Bürger können am Telefon unkompliziert ihre Fragen rund um das Thema Einbruchsschutz stellen", sagt Polizeisprecher Burkhard Rick. Mitarbeiter der Kriminalpolizei geben unter der Rufnummer 02241/541-3456 Tipps, wie man das Heim vor Einbrechern schützen kann.

Am Dienstag, 19. Dezember, gibt es im Dienstgebäude in Siegburg, Frankfurter Straße 12-18, zudem einen Beratungsabend. Eine Anmeldung ist wegen der begrenzten Teilnehmerzahl notwendig. Anmeldung per Telefon unter 02241/541-4777 oder per E-Mail an k-kvorbeugung.rhein-sieg-kreis(at)Polizei.NRW.de.

Kommentare

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Michael Sachse 19.12.2017 12:01

Ich glaube, dass es keine „Panikmache“ ist, wenn von Einbrüchen berichtet wird. Man sollte die Leute schon sensibilisieren auf das Thema. Viele sind morgens aus dem Haus, die Kinder zur Schule, die Eltern zur Arbeit bzw. zum Einkaufen. Auch zu Heiligabend sind viele Häuser leer, wenn alle bei Oma und Opa unterm Baum sitzen, räumen zu Hause die Einbrecher die Geschenke ein und sind unerkannt über alle Berge. Auch wenn gesagt wird „bei mir ist nix zu holen“, wenn die Tür oder Fenster aufgebrochen, das Haus, die Zimmer durchsucht wurden, werden auch die merken, dass es nicht toll ist, wenn jemand Fremdes an meinen Sachen war, die Tür, und das Fenster nur ersetzt werden muss, weil der Fernseher, und der Computer zu alt für den Beschaffungsmarkt waren. Glück haben wir nur, wenn sie da waren, aber wir nicht, denn erst, wenn sie uns unser Leben stehlen, werden wir merken, die „Panikmache“ hat nix gebracht.


 
Chris 18.12.2017 19:00

Unnötige Panikmache. Sind doch nur 70 Einzelfälle mehr als letztes Jahr.


 
Andre Bänninger 19.12.2017 18:46

Was für eine schwachsinnige Aussage! Würden Sie das immer noch genauso sehen, wenn die auch mal Ihre Wohnung "besuchen"? Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Jeder einzelne Einbruch oder auch "nur" Einbruchversuch ist definitiv zuviel und sollte nach Möglichkeit mit allen mitteln verhindert werden! Besser vorher genau überlegen, was man unter "unnötiger Panikmache" versteht.


 
Angie B. 24.12.2017 09:31

Sie haben wohl den Sarkasmus von Chris nicht verstanden?!


 
Andre Bänninger 24.12.2017 14:02

Sorry, aber wenn man schon 3 mal "ungebetenen Besuch" hatte, hat man irgendwann die Schnau.. gestrichen voll und außerordendlich wenig Verständnis für solche Kommentare - auch wenn es noch so "nur" sarkastisch, ironisch oder ähnlich gemeit ist! Aber dazu brauchts auch keine 3 mal, da reicht einmal normalerweise schon aus. Danach ist man ziemlich geschockt und fertig. Daran hat der ein oder andere sehr lange zu verdauen. Und wer dann auch noch einen Einbruch "live" miterlebt und den "ungebetenen Besuch" direkt vor seinem Gesicht sieht, der kann unter Umständen sein ganzes Leben etwas davon haben!

Erklären Sie demjenigen dann auch noch den Unterschied zwischen Sarkasmus oder "unnötiger Panikmache"? Wenn man dann solche dummen Kommentare lesen muss, dann steht einem das Essen vom vortag wieder im Hals! Jemand der so einen überflüssigen/unüberlegten Text dazu schreib und dem nichts gescheiteres einfällt, hat den tatsächlichen Ernst der Lage immer noch nicht kapiert. Ich wünsche jedenfalls niemandem ein soches Erlebnis!

In diesem Sinne frohe Weihnachten.


 
Werner Liebisch 30.12.2017 01:07

Herr Bänninger,

sie sollten ihre Wut bei den Verantwortlichen loslassen, bei der zuständigen Kreisdirektorin zum Beispiel, beim Innenministerium des Landes und an die EU, die für offene Grenzen plädiert. Alleine die schwachsinnige Aufteilung der Polizeidienststellen etc. Rufen sie in Much mal die Polizei, da warten sie schon mal gerne 40 Minuten oder länger.

Ein bischen Ironie darf es schon sein, angesichts der Beschwichtigungen und Tipps der Kripo das Eigentum besser zu sichern. Ich kenn Fälle, da wurde trotz aller Sicherungen schon mehrmals eingebrochen. Mehr Polizei, mehr Kontrollen, das schreckt ab und hilft.

Man sollte wieder Bürgerwehren wie im Mittelalter einrichten, der Staat, das Land schaffen das nicht mehr...

Guten Rutsch und ein sicheres 2018


 

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