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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Erst in den Garten, dann ins Kino

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Ein bisschen mehr Geld im Portemonnaie kann wohl jeder Jugendliche gut gebrauchen: für neue Klamotten, die Handyrechnung oder den Kinobesuch. Gleichzeitig gibt es viele ältere Menschen, die ein bisschen Hilfe im Garten brauchen, beim Laubrechen oder Rasenmähen. "Die Taschengeldbörse soll eine Plattform dafür sein, beide Seiten zusammenzubringen", sagen Monique Müller und Hans-Peter Weiß, die seit einem halben Jahr das Projekt für den Arbeitskreis Senioren und behinderte Menschen in Ruppichteroth organisieren. Foto: Archiv

Seitdem sind schon einige kleine Jobs vermittelt worden. "Das ein Jugendlicher aus der Nachbarschaft für einen Obolus hilft, das hat es ja schon immer gegeben", so Weiß. Durch die Börse soll der Kontakt leichter vermittelt werden.

Bisher ist es so, dass das Arbeitsangebot überwiegt. Gerade im Winterscheider Raum ist man auf der Suche nach Schülern ab 14 Jahren, die ortsnah eingesetzt werden können. Die Aufgaben sind vielfältig: Einkaufen, ein Spaziergang, den Hund ausführen oder generell Dinge, die Senioren im Alltag nicht mehr so gut bewältigen können. "Eins ist uns beim Arbeitskreis deutlich geworden: Die älteren Menschen brauchen die Unterstützung der Jugendlichen", sagt Monique Müller.

Die Taschengeldbörse soll aber keine Konkurrenz zu professionellen Dienstleistern sein. "Den Jugendlichen können wir so das Gefühl vermitteln, etwas Sinnvolles zu tun und gebraucht zu werden", erklärt Müller. Den Stundenlohn sollen beide Parteien selbst aushandeln, wobei fünf Euro als untere Grenze angepeilt werden. Die Schüler sollten zwischen zwölf und 16 Jahren alt sein. Eine Vermittlungsgebühr wird nicht erhoben, der Arbeitskreis ist ehrenamtlich tätig.

Um in die Taschengeldbörse aufgenommen zu werden, reicht ein kurzes Kennenlerngespräch mit Monique Müller (02295-6753, E-Mail: muellermo@t-online.de) und Hans-Peter Weiß (02295-6892, E-Mail: hape.weiss@web.de) aus. Dort erfahren die Jugendlichen, was auf sie zukommt. Gleichzeitig kann der Koordinator in Erfahrung bringen, ob Kandidaten für die Börse geeignet sind. Wichtig ist dem Arbeitskreis, dass nur einfache, ungefährliche Arbeiten vergeben werden und das auch nur unregelmäßig.

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