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Feuer zerstört Trafostation: Hunderte Haushalte ohne Strom

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Weil die Trafostation am Heidersteg in Ruppichteroth durch einen Brand beschädigt wurde, hatten Hunderte Haushalte am Dienstag (5. März) keinen Strom. Foto: Die neue Trafostation am Heidersteg [Nicolas Ottersbach]

Gegen 3:30 Uhr wurde die Ruppichterother Feuerwehr zu der grünen Trafostation, die neben dem schmalen Pfad liegt, der über die Bröl führt, alarmiert. Wegen eines Defektes an einem 10000 Volt-Kabel, das von der Eitorfer Straße abgeht, hatte es einen Kurzschluss gegeben. Kurze Zeit später stand die Station in Flammen, der gesamte Hauptort hatte keinen Strom mehr.

Mitarbeiter von Westnetz - einem Tochterunternehmen von Innogy und für das Stromnetz verantwortlich - konnten aber bereits eine halbe Stunde später die ersten Häuser wieder versorgen. „Wir bekommen in unsere Leitstelle sofort mit, wenn es einen Ausfall gibt“, erklärt Westnetz-Sprecher Christoph Brombach. Gegen 6 Uhr hatte man dann die Hälfte der rund 50 ausgefallenen Verteilerstationen wieder in Betrieb genommen.

Trafostation muss getauscht werden

Zu diesem Zeitpunkt sei bereits klar gewesen, dass die Trafostation komplett ersetzt werden muss. „Das ist mit das Schlimmste, was passieren kann“, sagt Brombach. Bei einem einfachen Kurzschluss könnten die Stationen meist repariert werden. „Hier hatten wir durch das Feuer einen viel größeren Schaden.“

Deshalb entschied sich Westnetz dazu, insgesamt drei Stromaggregate, die auf Lastwagen transportiert werden, nach Ruppichteroth zu fahren. Auch das direkt angrenzende Huwil-Center mit seinen Supermärkten wurde so versorgt. Schließlich hatte um 10:15 Uhr alle Haushalte wieder Strom.

Noch am Dienstagmittag begannen Arbeiter damit, die neue Trafostation, die etwa 30.000 Euro kostet, ans Netz anzuschließen. „Dafür mussten auch Tiefbauarbeiten durchgeführt werden“, erklärt Brombach. Da nicht alle abgehenden Kabel bis zum Abend angeschlossen werden konnten, wird die Station bis Mittwoch noch über ein Stromaggregat weiter versorgt. „Wenn wir dann wieder umschalten, bemerken das die Kunden nicht.“

Wichtiger Knotenpunkt

In der Trafostation am Heidersteg wir die Mittelspannung mit 10000 Volt in die Niederspannung mit 400 Volt für die Haushalte umgewandelt. Das Mittelspannungsnetz verteilt die elektrische Energie an die regional verteiltenTransformatorenstationen oder größere Einrichtungen wie zum Beispiel Krankenhäuser oder Fabriken. Die Niederspannungsnetze sind für die Feinverteilung zuständig. Das in Europa üblicherweise mit 110 Kilovolt betriebene Verteilnetz sorgt für die Grobverteilung des Stroms und ist an den großen Hochspannungsmasten zu erkennen.

Kommentare

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Leon  11.03.2019 12:10

Wie lange wird das dauern?


 

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