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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Feuerwehrleute müssen Probleme angehen

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Neues Kapitel im Feuerwehr-Streit: 28 Ausgetretene wurden am Mittwochabend wieder in den Ruppichterother Löschzug aufgenommen. Sechs Ehemalige, darunter auch die Löschzugführer, stellten keinen neuen Aufnahmeantrag. "Aber damit sind die Probleme nicht behoben", sagt Kreisbrandmeister Walter Jonas, der auch an der Versammlung teilnahm.

Insgesamt wächst die Zahl auf 55 Feuerwehrleute in Ruppichteroth. In den vergangenen Monaten waren von der verbliebenen Truppe bereits zehn neue Mitglieder geworben worden. In Zusammenarbeit mit dem Winterscheider Löschzug hatte sich die Wehr neu organisiert. Jonas wertet die Wiedereingliederung der Ausgetretenen als große Herausforderung: "Da prallen nun zwei Welten aufeinander, Vertrauen aufzubauen wird dauern." Trotzdem müsse als gemeinsames Ziel gelten, den Bürgern zu helfen. Deshalb könne er die Austrittswelle auch nicht gutheißen, "das war verantwortungslos".

Der interne Streit, der sich nach und nach zu einer öffentlichen Schlammschlacht entwickelt hatte, habe dem Ansehen der Feuerwehren im gesamten Rhein-Sieg-Kreis geschadet. "Solche Querelen gibt es immer, sie werden aber nicht nach Außen getragen sondern unter den Feuerwehrleuten gelöst", sagt Jonas. Sollte sich der Löschzug nun wieder spalten, wisse auch er nicht mehr weiter. Das sei nun die letzte Chance.

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