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Gemeindewerke dürfen Stromnetz übernehmen

Von Nicolas Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Die Ruppichterother Gemeindewerke dürfen das Stromnetz in der Bröltalgemeinde von RWE übernehmen. Das hat nun das Landgericht Köln entschieden. Der Antrag auf eine einstweilige Verfügung gegen die Übernahme wurde vom Landgericht Köln abgewiesen. Unterlegene Mitbewerber der Stadtwerke Aachen AG (Stawag), die seit 2013 Partner der Gemeindewerke GmbH ist, hatten geklagt. "Wenn es keine weiteren Einwände gibt, werden wir das Strom- und auch das Gasnetz in Ruppichteroth übernehmen", sagt Gemeindewerke-Leiter Rolf Hänscheid. Foto: Strommast bei Tüschenbonnen

Die Aachener Stadtwerke hatten sich im Herbst im Wettbewerb um einen strategischen Partner für die Gemeindewerke Ruppichteroth europaweit gegen fünf Konkurrenten durchgesetzt und sich mit einer 49-prozentigen Kapitaleinlage an der Gemeindewerke GmbH beteiligt. Im Aufsichtsrat der neu gegründeten GmbH, die sich aktuell vor allem um die Wasserversorgung der Kommune kümmert, sitzen sechs Ruppichterother und fünf Aachener. "Für uns sind die kleinen Stadt- und Gemeindewerke ein neuer Markt, den wir erschließen möchten", sagt Stawag-Pressesprecherin Eva Wußing.

Zwei Kommunen in der Eifel versorgt die Stawag komplett selbst. In drei Kommunen, darunter auch Waldbröl, gibt es eine Partnerschaft wie in Ruppichteroth. Im Oberbergischen sind die Stadtwerke Aachen seit 2013 an der Energie und Wasser Waldbröl GmbH mit ebenfalls 49 Prozent beteiligt. Wie die Kölnische Rundschau berichtet, sind die Aachener auch in Windeck als strategischer Partner für den Einstieg ins Stromgeschäft im Gespräch.

Vor allem bei der Beratung und dem Aufbau eigener Steuerungssysteme sieht sich die Stawag als leistungsfähig. Für die Wartung der Stromnetze müsse man sich allerdings einen Partner vor Ort suchen. "Da ist es nicht sinnvoll und dauert es auch zu lange, wenn wir aus Aachen einen Entstördienst schicken", so Wußing.

Korrektur 4.1.16: Einige Passagen wurden aktualisiert.

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