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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Bundestagswahl in Ruppichteroth

Grüne legen zu, CDU verliert Stimmen

Von Nicolas Ottersbach | | Wirtschaft/Politik

Bei der Bundestagswahl haben die Ruppichterother erneut der CDU die meisten Stimmen gegeben. Allerdings gab es auch deutliche Verluste. Die Grünen legten hingegen zu. Grafiken: Wahlergebnisse in Ruppichteroth [Votemanager]

Von den 7847 Wahlberechtigten in der Gemeinde Ruppichteroth gaben 6330 ihre Stimme ab, was einer Wahlbeteiligung von 80,67 Prozent entspricht.

Hier gibt es alle Wahlergebnisse im Votemanager.

Bei den Erststimmen setzte sich die CDU-Direktkandidatin Elisabeth Winkelmeier-Becker durch und holte 35,2 Prozent der Stimmen - vor vier Jahren waren es noch rund zehn Prozent mehr. Konkurrent Sebastian Hartmann (SPD) erlangte 25,9 Prozent, die Grüne Elisabeth Anschütz 11,5 Prozent. CDU-Kandidatin Winkelmeier-Becker gewann auch den gesamten Wahlbezirk Rhein-Sieg-Kreis I erneut. Sie erhielt 32 Prozent der Stimmen. Damit liegt sie vier Prozentpunkte vor Hartmann.

Fünf Abgeordnete aus Rhein-Sieg im Bundestag

Auch künftig werden damit fünf Abgeordnete den Rhein-Sieg-Kreis im Bundestag vertreten. Neben Norbert Röttgen (CDU) und Elisabeth Winkelmeier-Becker in den beiden Wahlkreisen der Region gewannen, ziehen über die Landeslisten ihrer Parteien auch Hartmann (SPD), Nicole Westig (FDP) und Roger Beckamp (AfD) in das Parlament ein. Sein Mandat verloren hat dagegen nach dem schlechten Abschneiden seiner Partei Alexander Neu (Die Linke). Er hatte auf Platz 10 der Landesliste kandidiert, in den Bundestag einziehen werden aber nur sechs Kandidaten der Linken in NRW.

Bei den Zweitstimmen lag die CDU in der Bröltalgemeinde mit 29,3 Prozent vorne, ein Minus von etwa 5,6 Prozentpunkten im Vergleich zur vergangenen Bundestagswahl. Die Sozialdemokraten holten 25,2 Prozent, mit einem leichten Plus von 3,5 Prozentpunkten. Den stärksten Zuwachs hatten die Grünen, die 12,9 Prozent errangen und damit 6,3 Prozentpunkte zulegten. Der FDP gaben rund 11,4 Prozent der Wähler ihre Stimme, ein Minus von rund 2,1 Prozent. Auch die AfD verlor Stimmen: 9,4 Prozent bekam die Partei, 1,9 Prozentpunkte weniger als 2017. Würden die Ruppichterother den Bundestag bestimmen, wäre die Linkspartei nicht vertreten: Sie kam nur auf 3,7 Prozent. Bei den Kleinstparteien war die Tierschutzpartei mit etwa 2,1 Prozent am stärksten, gefolgt von den Parteien Die Basis (2 Prozent) und Die Partei (1,1 Prozent).

Wo die Parteien am stärksten waren

Beim Blick in die Wahlbezirke, die nicht ganz genau sind, da die Briefwähler nicht eingerechnet werden, gibt es teilweise starke Unterschiede zwischen den Parteien. So holten die Grünen in Winterscheid III, also den Außenorten wie Litterscheid und Winterscheiderbröl, rund 20 Prozent. Die FDP war in Ruppichteroth V, rund um den historischen Ortskern, mit 15,2 Prozent am stärksten vertreten. Auch die SPD erreichte hier mit 27,5 Prozent ihr bestes Ergebnis, die CDU ihr schlechtestes. Dafür punkteten die Christdemokraten mit rund 30 Prozent in Ruppichteroth II, wozu unter anderem Gießelbach und Hambuchen gehören, sowie in Winterscheid I und II. Die AfD war in Ruppichteroth III, wozu die Dörfer Wingenbach, Kesselscheid und Ennenbach gehören, mit etwa 22 Prozent am stärksten vertreten.

Unter den Briefwählern gaben viele ihre Stimme der CDU und der SPD.

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