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Hunde schrecken Wildtiere auf

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Die Felder, Waldränder und Büsche werden entlang eines Bachlaufs wieder zur Kinderstube vieler Wildtiere: Kitze, Jungfüchse, Frischlinge sind aktiv und beginnen, ihre Umwelt zu erkunden. Doch auch noch trächtige Wildtiere brauchen Schutz und Ruhe. "Aus diesem Grund appellieren wir an die Hundehalter, ihre Hunde an der Leine zu führen", sagt Hans von den Driesch, Leiter des Rhein-Sieg-Veterinäramtes.

Schon beim Anblick eines freilaufenden Hundes können trächtige Wildtiere in panikartige Flucht versetzt werden. Das kann schwere Verletzungen oder aufgrund Überanstrengung eine Totgeburt zur Folge haben. Bereits geborene Jungtiere sind besonders gefährdet, da sie in den ersten Lebenstagen vollkommen fluchtunfähig sind. Sie sind auch für diejenigen Hunde leichte Beute, die üblicherweise kein Wild jagen.

Außerdem kann es passieren, dass Jungtiere von ihrer Mutter durch jagende Hunde getrennt werden. "Doch auch landwirtschaftliche Nutztiere wie beispielsweise Schaf- und Rinderherden sind immer wieder Opfer jagender Hunde", sagt von den Driesch.

Er empfiehlt Hunde nur in übersichtlichem Gelände frei laufen zu lassen. Im Wald und überall dort, wo aufgrund eingeschränkter Sicht mit dem plötzlichen Auftauchen von Wildtieren zu rechnen ist, sollten sie angeleint werden.

Kommentare

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Rita Pfeiffer  30.04.2016 14:52

Herrn Schwert kann ich nur beipflichten. Selten habe ich Jäger als Naturschützer oder tierlieb erlebt, das ist nur Eigennutz. Im Winter werden die Waldtiere angefüttert um im Sommer abgeschossen werden zu können. Wölfe und Luchse, die natürlichen Feinde, werden auch abgeknallt. Pferde im Wald sind hier im Nutscheid unerwünscht! (Jäger zahlen mehr als Reiter). Waldwege werden bewusst versperrt, dass die Bürger sie nicht benutzen können. Im Nutscheid habe ich erlebt, dass ein verärgerter Jäger mit seinem Gewehr sogar in die Luft geschossen hat, um Reiter abzuschrecken. Ein Pferd ist daraufhin durchgegangen! Und bei Treibjagden geht es wesentlich lauter zu, zudem werden die Tiere ganz bewusst gehetzt. Ich bin gegen Jagt-Terror!


 
Thomas Schwert  29.04.2016 23:13

Menschen bringen absichtlich und vorsätzlich Wildtiere um. Menschen treiben Wildtiere gezielt auf Strassen und warnen freundlicherweise die Autofahrer mit Schildern. Diese Menschen nennen sich Jäger und behaupten die Natur zu schützen. Aber der Anblick eines Hundes sollte unterbunden werden. Das gilt natürlich nicht für Jagdhunde, die natürlich keinen Jagdtrieb haben. Ich könnte Kotzen! Liebe Jäger, die ihr solch einen Schwachsinn nicht veröffentlicht. Nicht böse sein, ich habe nichts gegen die Jagd. Nur gegen solche unsinnigen Veröffentlichungen.


 

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