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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Langwieriger Kampf gegen Herkulesstaude

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Die Bekämpfung der schädlichen Herkulesstaude im Rhein-Sieg-Kreis geht weiter. Das beschloss der Bau- und Vergabeausschusses auf seiner vergangenen Sitzung. Wie in den Jahren zuvor beauftragten die Mitglieder das Unternehmen "Hilfe zur Arbeit Zukunfts-GmbH" damit. Eingesetzt werden vier arbeitslose und zwei behinderte Personen, die Koordination übernehmen zwei Vorarbeiter. "Die Bekämpfung der Herkulesstaude ist eine langwierige Angelegenheit", sagt Bernd Zimmermann, Leiter des Amtes für Landschafts- und Naturschutz. Foto: Herkulesstaude an der Sieg (RSK)

Für den Nachhaltigen Erfolg seien kontinuierliche Arbeiten über einen Zeitraum von rund zehn Jahren nötig. Bereits eine einzelne zur Samenreife kommende Pflanze könne einen neuen Massenbestand hervorbringen, der die heimische Pflanzen- und Tierwelt gefährdet.

Die Staude, auch als Riesen-Bärenklau bekannt, ist gefährlich für Mensch und Natur, heißt es vom Ausschuss. Sie habe sich in den vergangenen Jahren im Rhein-Sieg-Kreis immer weiter ausgeweitet und verdränge durch ihren Großwuchs die heimischen Pflanzen. Insbesondere an vielen Stellen entlang der Sieg, aber auch an kleineren Nebenbächen, an Straßen, Waldrändern und Grünflächen. Beim Hautkontakt verursacht sie Verbrennungen.

Ursprünglich stammt die Herkulesstaude aus dem westlichen Kaukasus und wurde bereits 1890 als Zierpflanze in Deutschland eingeführt. Sie gehört zu den so genannten Neophyten, also eine Pflanzenart, die erst nach der Entdeckung Amerikas im Jahr 1492 bei uns eingeführt wurde. Die Herkulesstaude setzt sich erfolgreich gegen heimische Pflanzenarten durch, da sie sehr früh im Jahr austreibt, über 3 Meter groß wird und mit ihren großen, waagerecht abstehenden Blättern andere Pflanzen überdeckt. Sie nimmt damit über 80 Prozent des einfallenden Lichtes für sich in Anspruch.

Kommentare

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Angie B.  06.07.2012 16:12

Dann sollte man bei der Gelegenheit auch gleichzeitig gegen das giftige Jakobs-Kreuzkraut vorgehen, das sich hier extrem ausgebreitet hat. Es ist hochgradig lebergiftig - und das auch als Heu. Was nützt es, das Privatgrundstück davon zu befreien, wenn das Zeug munter auf Gemeindeflächen wuchert und dann auch auf Heuwiesen übergreift. In anderen Bundesländern wird es bereits aktiv bekämpft. Warum wartet man hier so lange?


 

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