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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

"Nr. 5" steht wieder im Bröltal

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Das Brölbähnchen gehört zum Bröltal: Schon 1863 dampfte die Schmalspurlokomotive von Ruppichteroth bis nach Hennef, ab 1870 sogar bis nach Wadbröl. An die goldenen Zeiten zu Beginn des 20. Jahrhunderts errinnert seit ein paar Monaten ein Modell in Ruppichteroth an der Brölstraße. Mit vielen Details hat der Schmied Ernst Kirchner das Frontprofil der "Lok Nr. 5" nachgebaut. Es gibt sogar eine Öse für die Petroleumlaterne. Foto: v.l. Yasin Muthu, Jan und Ernst Kirchner

Die "Lok Nr. 5" der Bauart "Dh2t" wurde 1919 produziert und fuhr auf der Bröltalschiene bis 1960. Während die Räder gerade einmal 78,5 Zentimeter auseinderstanden, war das "feuerspeiende Ungetüm", wie die Bürger es damals nannten, 3,4 Meter hoch und 2,3 Meter breit. Ein kleine Plakette informiert über die genauen Maße.

Schon Ernst Kirchners Ur-Ur-Großvater August Kirchner fuhr mit der Bröltalbahn, seit 1850 hat die Familie ihren Schmiedebetrieb in Oeleroth. "Da passte es natürlich, dass ich mal ein Lokomotive baue", erzählt Kirchner. Ohnehin ist er Eisenbahnliebhaber und hat auch eigene Modelle zu Hause. Aus einfachen Blechplatten fertigte er innerhalb eines Jahres "Nr.5" im Maßstab 1:2, am Ende musste er ein paar hundert Einzelteile zusammenschweißen. Unterstützung bekam der Schmiedemeister von Sohn Jan Kirchner und Lehrling Yasin Muthu, die beide in der Firma arbeiten. 

Bürgermeister Mario Loskill ist stolz auf die kleine Bröltalbahn direkt im Ortskern. Deshalb soll im Frühjahr die Grünfläche rund um das Modell bepflanzt werden.

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