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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Rat beschließt Wohnraum-Konzept für Flüchtlinge

Von Nicolas Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Der Ruppichterother Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung für das Jahr 2015 ein Konzept zur Unterbringung von Flüchtlingen beschlossen. "Die Anmietung geeigneter Gebäude genießt weiterhin Priorität", sagt Bürgermeister Mario Loskill. Bisher habe sich gezeigt, dass die dezentrale Verteilung der Flüchtlinge im allen drei Hauptorten Ruppichteroth, Winterscheid und Schönenberg sich als der "richtige Weg zur Integration" in der Gemeinde darstelle. Aktuell leben 228 Flüchtlinge in der Bröltalgemeinde registriert, wovon sich allerdings nur 216 auch dort aufhalten.

Neben Miete und Kauf beabsichtigt die Verwaltung zusätzlich Häuser auf eigenen oder gepachteten Grundstücken zu bauen. Die Ratsleute entschieden sich vorläufig für drei Standorte. Ein Pachtgrundstück hinter dem Sportplatz in Winterscheid Nahe der Kapelle sowie zwei eigene Grundstücke am Bröltal-Bad am Wohngebiet im Rosengarten in Ruppichteroth.

Das bisher in Erwägung gezogene Pachtgrundstück am alten Sportplatz in Schönenberg wird zunächst zurückgestellt und die dort angedachte Errichtung von Leichtbauhallen bis auf weiteres verschoben. Das zwischenzeitlich vorgesehene eigene Grundstück in der Dellenwiese in Winterscheid gegenüber des Dorfweihers wurde aus der Planung gestrichen.

"Die Standorte beinhalten Baukonzepte zur nachhaltigen Nutzung", so Bürgermeister Loskill. In Winterscheid als Vereinshalle für ortsansässige Vereine, am Bröltal-Bad als sozialer Wohnungsbau und altersgerechtes Wohnen sowie Im Rosengarten ebenfalls als Sozialwohnungen.

Loskill bittet trotz der Bauplanungen darum, Wohnraum zur Miete anzubieten, da weiterhin Wohnraum für die Flüchtlinge benötigt werde. Neben der Kaltmiete von 5,70 Euro pro Quadratmeter werden auch die Heiz- und Nebenkosten von der Gemeinde getragen, weil sie als Mieter auftritt. Die Wohnung muss zum Ende des Mietverhältnisses in dem Zustand dem Vermieter zurückgegeben, wie dieser bei Vertragsabschluss durch die Verwaltung vorgefunden wurde.

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