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Systembetreiber müssen Wertstofftonne zustimmen

Von Nicolas Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

In der Wertstofftonne sollen ab 2012 sowohl die Verpackungen als auch andere Wertstoffe aus Kunststoff oder Metall sowie Elektrokleingeräte gesammelt werden und der gelbe Sack entfällt. Die Mitglieder des Umweltausschusses beschlossen jetzt eine Vereinbarung mit den Systembetreibern, die die gemeinsame Nutzung der Wertstofftonne regelt.

Der Rhein-Sieg-Kreis sei, als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger, verpflichtet, mit dem Dualen Systemen (Grüner Punkt) eine solche Abstimmungsvereinbarung zu verhandeln."Wir sind vom Konsensprinzip ausgegangen und haben mit den Systembetreibern auf Augenhöhe verhandelt", so der Umweltdezernent des Kreises, Christoph Schwarz. Sechs der neun Systembetreiber hätten bereits erklärt, die Vereinbarung unterschreiben zu wollen. Ihre Zustimmung ist nötig, damit die Wertstofftonne starten kann.

Kommentare

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Angie  24.03.2011 20:05

Wir hatten in Aachen vorher die gelbe Tonne mit 240 l und haben daher den direkten Vergleich. Ich kann nur sagen: Da passt nicht viel rein. Das sind gerade mal 2 gelbe Säcke. Es wird lästig, wenn man seinen Müll nicht los wird. Und 2 Tonnen hinstellen, kostet Platz und zusätzlich Geld. Von der Optik mal ganz abgesehen. Und unhygienischer sind die gelben Säcke auch nicht. Auch in den gelben Sack darf und durfte man Kunststoffe und andere Wertstoffe entsorgen. Ich sehe die Tonne als Verschlechterung.

 

Da ist es ja fast besser, es so zu machen, wie die Bayern im Kreis TÖL (Wolfratshausen): Da konnte ich vor 10 Jahren schon meinen Wertstoffmüll selber zum Bauhof bringen. Man hat das Zeug selber sofort korrekt sortiert und in die entsprechenden Container geschmissen - auch Glas und Papier. Überwacht wurde das ganze von Bauhofmitarbeitern. Die Müllkosten haben sich dadurch immens reduziert und man brauchte nur 1 Tonne für Restmüll und bedarfsweise noch die Biotonne. Das wäre hier auf dem Land jedenfalls ebenfalls eine Alternative.


 
Frank B.  24.03.2011 14:11

Ich denke es wird wohl eine 240 Liter Tonne werden, wobei wir die mit 3 Personen und vierwöchiger Abfuhr wohl gut auskommen werden. Was ich nicht weiß ist wie viel es ausmacht, wenn man den Verpackungsmüll jetzt "stopfen" kann. Bei den Säcken war das ja nicht wirklich möglich ohne den Sack kaputt zu machen. Außerdem kann man ggf. die Restmülltonne eine Nummer kleiner nehmen, denn so wie ich das verstanden habe, kann jetzt auch der Kunststoff (z.B. Blumentöpfe) in die Wertstofftonne die bisher nicht in den Gelben Sack durften, weil kein Grüner Punkt drauf war.

 

Gegebenenfalls kann man, wenn man mit einer Tonne nicht hin kommt eine Zweite hinstellen lassen oder wie beim Restmüll alle 2 Wochen abholen lassen. (Oder sich überlegen ob man wirklich so viel Verpackung kaufen muss/will bzw. sie soweit es geht direkt im laden lassen. Einige Läden haben dafür ja extra Tonnen/Kisten). Es muss ja irgendwie gehen, in anderen Gegenden gibt es das ja schon länger, oder zumindest gibt es die Gelbe Tonne.


 
Angie  22.03.2011 08:41

Wie groß soll denn diese Wertsstofftonne werden, wenn der gelbe Sack entfällt? Immerhin kann man pro Monat schon in einem 2-Personenhaushalt mit mindestens 4-5 gelben Säcken rechnen bei 1-mal monatlicher Abholung. Werden dann wenigstens die Entsorgungsintervalle erhöht oder muss sich jeder Haushalt dann 500-L-"Riesentonnen" hinstellen? Nicht jeder Haushalt hat Platz für solche Spielchen.


 

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