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Über den Dächern von Winterscheid

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

48 Meter misst das Gerüst, dass den Winterscheider Kirchturm komplett verhüllt. Dort fangen jetzt Dachdecker an, die kaputten Schieferplatten auszutauschen, die durch den Hagelsturm im Juli beschädigt wurden. Für diesen Arbeitsplatz muss man schwindelfrei sein. Erst recht, wenn man als Gerüstbauer zwischen den vielen Metallstangen hin- und herturnen muss - ohne Halt gebende Geländer um sich herum zu haben.

Vier Wochen brauchten Michael Krause und seine dreiköpfige Kolonne vom Bonner Unternehmen "Breit" für den Aufbau. "Das ist eigentlich ein ganz normales Fassadengerüst, eben nur viel höher", erzählte Krause. Eine Herausforderung gab es dennoch: Über dem Kirchenschiff konnten die Männer kein Gestänge auf dem Boden befestigen, die Konstruktion musste frei schweben.

Dafür verankerten sie das Gerüst in den dicken Mauern des Kirchturms. "Das ist der gefährlichste Teil", sagte der 52 Jahre alte und erfahrene Jörg Werner. An dieser Stelle, die zunächst keinen Boden hat, klettern die Gerüstbauer auf den einzelnen Stangen herum und sind nur durch einen Gurt gesichert.

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