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Unfallstatistik 2013: 16 Tote im Straßenverkehr

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

16 Menschen sind 2013 bei Verkehrsunfällen im Bereich der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg gestorben. Damit hat sich die Zahl der Unfalltoten vervierfacht und ist so hoch wie seit acht Jahren nicht mehr. Alleine drei Motorradfahrer verunglückten tödlich im Bröltal. "Jeder Einzelne ist einer zu viel", sagte Polizeihauptkommissar Stephan Blume bei der Vorstellung der Verkehrsunfallstatistik für das vergangenen Jahr.

Download: Die Unfallstatistik der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg [PDF]

Die Statistik hat aber auch eine andere Seite: Nirgendwo ist es in Nordrhein-Westfalen so unwahrscheinlich, in einen Unfall verwickelt zu werden, als im Rhein-Sieg-Kreis. Denn die Unfallhäufigkeitszahl von 2199 Unfällen pro 100.000 Einwohner ist im Landesvergleich (Durchschnitt 3188) die niedrigste. Insgesamt gab es in den Kommunen 8204 Verkehrsunfälle und damit 0,6 Prozent mehr als 2012. 1015 Unfälle waren mit Personenschaden, das waren 0,9 Prozent weniger.

Allerdings gab es mehr Verletzte, insgesamt 1305, was ein Anstieg von 2,4 Prozent ist. Bei der Verunglücktenhäufigkeitszahl liegt die Region auf Platz 17 der 47 Kreispolizeibehörden in NRW. In den vergangenen zehn Jahren sank die Zahl hier um 24 Prozent, landesweit nur um 19 Prozent.

"Ungewöhnlich" fand Landrat Frithjof Kühn, der gleichzeitig Chef der Kreispolizeibehörde ist, dass von den 16 Todesfälle 15 in der zweiten Jahreshälfte ereigneten. Gerade bei diesen Fällen seien meist Faktoren im Spiel seien, die die Polizei kaum beeinflussen könne: zu hohes Tempo, Alkohol, Drogen oder Fehler am Fahrzeug. Zu hohe Geschwindigkeit bleibe weiterhin die Unfallursache Nummer eins.

Deshalb verstärkt die Polizei seit 2009 die Geschwindigkeitskontrollen. Der kommissarische Leiter des Fachbereichs Verkehr, Stephan Blume, hielt sie für erfolgreich. Die Unfälle mit überhöhter Geschwindigkeit hätten sich seitdem fast halbiert.

2013 gab es weniger Motorradunfälle. Die Zahl der verletzten Kinder sei in den vergangenen Jahre kontinuierlich gesunken, stagniere seit vier Jahren jedoch, berichtete Blume. Im Fokus stehen weiterhin Jugendliche und junge Erwachsene, die überdurchschnittlich oft Opfer oder Verursacher von Unfällen werden. Deren Zahl stieg um sieben Prozent auf 90.

Zum Start der Motorradsaison macht die Polizei am Sonntag, 6. April, einen Bikertreff an der Futterkrippe in Schönenberg, um die Fahrer zu schulen.

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