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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Zu viel Wasser schwappt über

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Pünktlich zu den heißen Tagen hat das Ruppichterother Bröltalbad wieder geöffnet. Mit Hochdruck arbeitete die Truppe um die Schwimmeister Karl Josef Monjean und Dirk Kirstein daran, neue Schwallbehälter einzubauen. Die waren bei der Badsanierung vergangenes Jahr nicht ausgetauscht worden, was sich jetzt als Problem herausstellte.

Immer wenn viel Bewegung im Wasser ist, braucht das Becken einen Puffer, der das überschwappende Wasser auffängt. "Vor allem bei den Aquarobic-Kursen kamen die alten Schwallbehälter an ihre Grenzen", sagt Monjean. Im Becken ist zwar noch genausoviel Wasser wie vorher, bei der Sanierung wurde aber der komplette Beckenrand verändert. Das lässt nun mehr Wasser in die Behälter laufen. Früher gab es Abläufe direkt in der Beckenmauer. Weil das nur kleine Öffnungen waren, hatte das Wasser mehr Zeit, um abzufließen. "Dafür reichten die alten Auffangbehälter völlig aus", erklärt Monjean. Nun liegt die Oberkante des Wassers bündig zum Hallenbadboden.

Im Keller mussten erst die alten Schwallbehälter ausgebaut werden. "Das machten wir komplett in Eigenregie", sagt Monjean, der sich dafür die Hilfe von Hausmeister Christoph Lake holte. So sparte die Gemeinde Geld. Den Einbau des neuen Auffangbeckens übernahm eine Spezialfirma. Dafür wurde ein Teil des Ganges unter dem Becken umfunktioniert: Wo früher ein Weg war, steht nun ein individuell angefertigter Behälter. "So haben wir im Technikbereich mehr Platz", erzählt Monjean. Auch die Reinigung der Schwallbehälter sei nun einfacher, weil er nun besser erreicht werden könne. Zusätzlich wurden Rohrleitungen verlegt. Rund 17.000 Euro hat der komplette Umbau die Gemeinde gekostet. "Das rechnet sich schon nach einem Jahr,  Trinkwasser ist teuer", sagt Monjean. Denn was der Schwallbehälter nicht mehr fassen konnte, floss direkt in die Kanalisation.

Erfinderisch wie die Sparfüchse Monjean und Kirstein sind, haben sie für den alten Plastikmüll eine neue Verwendung gefunden: Die dicken Plastikplatten dienen nun als Böden im Chemieregal.

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