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Zwei Menschen sterben bei Wohnhausbrand in Herchen

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Bei einem Wohnhausbrand in Windeck-Herchen sind in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (3. April) zwei Menschen ums Leben gekommen. Eine 24-Jährige konnte sich retten. Fotos: Der Brand in Herchen [Nicolas Ottersbach/Feuerwehr Windeck]

Gegen 2:30 Uhr wurde der Brand der Siegburger Rettungsleitstelle gemeldet. Als die ersten Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehr eintrafen, stand das Haus in der Straße "In Übersehen" in Herchen bereits in Flammen. Daraufhin wurde die Alarmstufe erhöht und weitere Einsatzkräfte angefordert. "Da ein Großteil der Gebäudeteile aus Holz bestand, war das Löschen schwer", der Windecker Feuerwehrsprecher Sebastian Wissdorf. Zusätzliches Wasser pumpten die Wehrleute aus der nahegelegen Sieg ab.

Insgesamt waren rund 80 Feuerwehrleute im Einsatz. Die vier Windecker Löschzüge aus Herchen, Dattenfeld, Rosbach und Leuscheid erhielten Unterstützung von der Eitorfer Feuerwehr, die mit einer Drehleiter das Feuer von oben eindämmte. Bis in die frühen Morgenstunden dauerte der Löscheinsatz, weil das Feuer immer wieder auffachte. Auch danach war die Feuerwehr noch vor Ort: Gebäudeteile mussten eingerissen werden, um an die letzten Glutnester zu gelangen.

Retter versuchten Senior zu reanimieren

Weil zunächst unklar war, wie viele Menschen sich im Gebäude befanden, waren auch vier Rettungswagen und zwei Notärzte alarmiert worden. Die 24 Jahre alte Enkelin schaffte es, aus dem brennenden Haus ins Freie zu gelangen. Den Großvater, der von den Wehrleuten aus dem brennenden Haus gerettet wurde, versuchten die Retter noch wiederzubeleben. Er verstarb dennoch.

Die Großmutter konnten die Wehrleute erst am Morgen tot aus dem Haus bergen. Zu groß war die Gefahr, dass das Gebäude, das bis auf die Grundmauern abgebrannt war, zu betreten.

Brandursache unklar

Experten der Kriminalpolizei untersuchen nun, warum das Feuer ausgebrochen ist. "Nach einer ersten Einschätzung können wir davon ausgehen, dass es sich nicht um Brandstiftung handelt", sagt Polizeisprecher Stefan Birk.

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