Die Lage in der Gemeinde Ruppichteroth schien sich grundlegend zu ändern. Während der Glasfaserausbau seit Jahren stockt, sollte plötzlich ein Satellit die Rettung aus dem All bringen. Zur gleichen Zeit sorgten Pläne für eine neue RSAG-Deponie für Unruhe, während Autofahrer auf der B478 um ihr Lächeln bangten. Aber alles war nur ein Aprilscherz. Grafik: Aprilscherze von broeltal.de [Nicolas Ottersbach]
Die Satelliten-Lösung bleibt ein Luftschloss
Unter der Überschrift „Ruppichteroth investiert in eigenen Satelliten“ hieß es, Bürgermeister Matthias Jedich wolle den stockenden Breitbandausbau durch eine Kooperation mit Hispasat Axess beschleunigen. Inspiriert von Elon Musks „Starlink“ sollte das Bröltal direkt an den Orbit angebunden werden.
Tatsächlich spielt das Unternehmen Axess in Ruppichteroth zwar eine Schlüsselrolle in der weltweiten Datenversorgung, doch die Bürger müssen sich vorerst weiter auf erdgebundene Lösungen verlassen. Ein kommunaler Fonds zur Unterhaltung von Weltraumtechnik? Alles frei erfunden.
Keine Deponie in Ahe
Angeblich sollte Ruppichteroth zum zentralen Umschlagplatz für den östlichen Rhein-Sieg-Kreis werden, um Transportkosten zu sparen. Zwar plant die RSAG tatsächlich einen Wertstoffhof im Gewerbegebiet Ruppichteroth-Nord, doch von einer Deponie in Ahe war nie die Rede.
Der Snack-Detektor macht Pause
Der totgeglaubte Blitzer zwischen Schönenberg und Bröleck sollte laut Bericht ein „KI-Update“ erhalten. Die Technik der „Sentinel-AI-Generation“ sollte demnach nicht nur die Geschwindigkeit messen, sondern auch erkennen, ob der Fahrer ein belegtes Brötchen verspeist oder das Smartphone verdeckt auf dem Schoß hält. Wer die Anlage anlächelte, sollte auf Kulanz-Löschung des Fotos hoffen dürfen. Doch Entwarnung für alle Genießer am Steuer: Ein „Snack-Detektor“ bleibt bis auf Weiteres ein technischer Aprilscherz.






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