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Laden bleibt bestehen

EP:Müller verkauft Geschäftshaus in Ruppichteroth

Von Nicolas Ottersbach | | Wirtschaft/Politik

Ein Immobilieninserat hat bei vielen Kunden Sorgen ausgelöst: Seit einigen Tagen wird das Haus des Ruppichterother Traditionsgeschäfts EP:Müller zum Kauf angeboten. Doch schließen soll der Laden nicht, wie Inhaber Klaus-Dieter Müller versichert. Foto: Das Geschäftshaus an der Brölstraße wird verkauft [Nicolas Ottersbach]

Seit vielen Jahrzehnten steht das Haus mit der markanten Fernsehtechniker-Figur auf dem Dach für Technik und Elektronik. Früher war dort Radio Zünder beheimatet, Ende der 1980er Jahre übernahm Klaus-Dieter Müller das Geschäft, in dem er selbst die Ausbildung gemacht hatte. Die Müller Elektro GmbH ist seitdem ein fester Bestandteil in der Ruppichterother Geschäftswelt, die den meisten eher als EP:Müller bekannt ist. Das Gebäude wurde 1954 gebaut und 1992 sowie 2008 erweitert.

Doch nun verkauft die Familie Müller das Haus für rund 600.000 Euro, in dem neben dem Laden im Erdgeschoss, der Werkstatt im Keller und Büros im Obergeschoss auch eine Wohnung im Dachgeschoss untergebracht sind. "Es gibt schon Interessenten. Das Ladengeschäft läuft ganz normal weiter", sagt Klaus-Dieter Müller. Die Müller Elektro GmbH bleibe Mieter, auch wenn der Gebäudebesitzer wechsele. Sohn Tobias, der sich zusätzlich mit Life Liftsysteme, einer Firma für Treppenlifte, selbstständig gemacht hat, ist ebenfalls weiterhin im Laden tätig.

Auch Post-Filiale bleibt bestehen

Dass der Eindruck entsteht könnte, dass EP:Müller schließt, kann Müller nachvollziehen, auch wenn er es mit Nachdruck verneint. "Wir hatten vor einiger Zeit Sale-Preisschilder im Schaufenster, zudem sind gerade die Regale vergleichsweise leer." Das liege aber an einem normalen Abverkauf, der in der schnelllebigen Elektronikbranche üblich ist, und vor allem der aktuellen Weltlage. Nach wie vor sorge die Corona-Pandemie für Lieferengpässe bei vielen Elektrowaren, auch die Ukraine-Krise spiele eine Rolle.

So sicher wie EP:Müller sei auch das Fortbestehen der Post-Agentur samst Postbank-Dienstleistung im Laden. Laut Müller ist es bald die einzige, die es im Umland noch gibt. "Jeden Tag haben wir Kunden, die beispielsweise aus Eitorf vorbeikommen, weil die Öffnungszeiten dort stark reduziert sind", erzählt er. Auch aus Hennef und Waldbröl zieht sich die Postbank zurück.

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