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Büros, Post und Café

Provinzial-Versicherung eröffnet in ehemaligem Geschäft von EP:Müller in Ruppichteroth

Von Nicolas Ottersbach | | Wirtschaft/Politik

Die Provinzial-Versicherung von Daniela Tauchmann ist in das ehemalige Geschäft von EP:Müller in Ruppichteroth gezogen. An ihrem alten Standort an der Wilhelmstraße kommt ein Kosmetikstudio unter. Für das geplante Versicherungscafé wird noch ein Betreiber gesucht. Foto: Lara (links) und Daniela Tauchmann haben die neuen Geschäftsräume in Ruppichteroth bezogen. Dort gibt es auch eine Post. [Nicolas Ottersbach/Privat]

Als Elektro-Fachhändler Klaus-Dieter Müller verkündete, seinen Laden aufzugeben, ging ein Ruck durch die Ruppichterother Geschäftswelt. Nicht nur, weil sich dadurch viele langjährige Kunden umorientieren mussten und der einzige Unterhaltungselektronik-Markt im Ort schloss. Zunächst war auch unklar, was mit dem Gebäude im Ortskern und der dortigen Post passieren würde, die für viele eine feste Anlaufstelle ist.

Für gute Nachrichten sorgte dann die Ruppichterother Unternehmerin Daniela Tauchmann: Sie kaufte das Gebäude kurze Zeit später. Die vergangenen Monate nutzte sie dafür, das Haus komplett umzubauen. Zuerst zog die Postfiliale aus einer hinteren Ecken an einen Schaufensterplatz direkt an der Hauptstraße. Die Post soll auch langfristig dort betrieben werden, erklärt Tauchmann.

Neue Büros sind von der Laufkundschaft abgetrennt

Der hintere Bereich, der früher zur Ausstellungsfläche gehörte, ist nun durch Wände abgetrennt, garantiert Diskretion und dient dem Versicherungsbüro. Für Daniela Tauchmann und ihre Tochter Lara, die seit einigen Jahren im Betrieb arbeitet, ist der neue Standort in erster Linie eine räumliche Verbesserung. Die Geschäftsräume sind an der Hauptstraße besser sichtbar und zudem nach der Renovierung moderner. Dass alles nun etwas länger dauerte, als geplant, sei vor allem durch Lieferschwierigkeiten bei Baumaterialien begründet.

Als Besonderheit hatte sich das Duo ein Versicherungscafé überlegt. „Das wollten wir eigentlich selbst betreiben und war vor allem für unsere Kunden gedacht“, sagt Daniela Tauchmann. Statt sich im Büro zu unterhalten, hätte man die Beratungsgespräche gemütlich bei einem Stück Kuchen führen können. Die Resonanz auf diese Pläne sei enorm gewesen. „Mütter sprachen uns an, dass sie, nachdem sie ihre Kinder zur Schule oder in die Kita gebracht haben, gerne irgendwo frühstücken würden. Es gab aber auch Anfragen für ein Seniorencafé“, erzählt Tauchmann.

Betreiber für Versicherungscafé gesucht

Deshalb wolle man das Versicherungscafé nun auf breitere Füße stellen. Daniela Tauchmann wünscht sich, dass einer oder mehrere Externe den Betrieb des Cafés übernehmen. „Das ist auch der Grund, warum wir es noch nicht fertiggestellt haben“, erklärt sie. Derzeit ist der große Schaufensterbereich zur Straße noch mit Folien verhüllt und eine Baustelle. So könne man, wenn ein Betreiber gefunden ist, das Café nach den gemeinsamen Vorstellungen gestalten. „Wer sich vorstellen kann, alleine oder mit anderen das Café zu führen, kann sich gerne bei uns melden“, sagt Tauchmann. Dann sei auch eine große Eröffnung geplant, zu der alle Ruppichterother eingeladen seien.

Für die alten Geschäftsräume gegenüber der ehemaligen Synagoge in Ruppichteroth gibt es einen fast nahtlosen Übergang. Drei Frauen machen sich dort selbstständig und eröffnen ein Kosmetikstudio, in dem auch Dienstleistungen rund um Maniküre und Pediküre angeboten werden.

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