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E-Bike auf der Straße

Rad für alle Fälle: E-Bike-Test für Berufspendler geht weiter

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Raus aus dem Stau und mehr Bewegung im Alltag - darum geht es im  Modellprojekt „Ein Rad für alle Fälle“. In Ruppichteroth, Much, Neunkirchen-Seelscheid und Lohmar konnten im vergangenen Jahr Berufspendler kostengünstig E-Bikes testen und sollten damit motiviert werden, das Auto stehen zu lassen. Das Projekt kam so gut an, dass es jetzt sogar mit dem Deutschen Fahrradpreis in der Rubrik Service ausgezeichnet wurde. Hauptziel des Projekts ist, über einen längeren Zeitraum zu testen, ob das E-Bike eine Alternative ist. Auch in diesem Jahr läuft das Projekt weiter. Foto: Mit dem E-Bike zur Arbeit [Nicolas Ottersbach]

59 Pendlerinnen und Pendler haben im vergangenen Jahr am E-Bike-Test teilgenommen. "Es gab viele positive Rückmeldungen der Teilnehmer, die uns mitgeteilt haben, dass eine bessere Fitness die Hauptmotivation für sie war. Zahlreiche Teilnehmende haben erklärt, in Zukunft mehr Rad zu fahren, einige haben sich inzwischen ein Pedelec gekauft", sagt Projektleiterin Petra Gloge.

Eine der ersten E-Bike-Pendlerinnen war Tanja Gantenbrinker aus Winterscheid. Was sie erstaunte: Die Tour von Winterscheid in den Hauptort Ruppichteroth - insgesamt zwölf Kilometer - ist mit dem E-Bike in einer halben Stunde geschafft. Mit dem Auto sind es zehn bis 15 Minuten. "Bergauf wird es schon anstrengend, aber der Elektromotor hilft ja", erzählt sie. Mit Regenjacke und -hose ausgestattet konnte ihr auch das Wetter nichts anhaben. "Der Wind bläst morgens schon sehr kalt um die Nase". Trotzdem ist sie auch nach Ende des Projektzeitraums dem E-Bike treu geblieben. Sie übernahm das ausrangierte Modell ihres Vaters, der sich ein neues gekauft hatte. Und radelt immer noch zur Arbeit. Komplett will sie aber nicht auf das Auto verzichten. Zum Beispiel wenn längere Strecken oder Einkäufe anstehen.

Unterstützt wird das Projekt vom Touristikverein Bergisch hoch vier, der 16 freie E-Bikes in seinem Bestand hat. Die Räder, verteilt auf sechs Standorte, werden nämlich hauptsächlich von Freizeitradlern am Wochenende gemietet. Die Teilnehmer des Versuchs können die Räder zwischen Montag und Freitag nutzen und zahlen fünf Euro pro Woche. Im Gegenzug mussten sie sich einer Befragung unterziehen. Das Durchschnittsalter lag 2017 bei 50 Jahren. Jeder Teilnehmer legte im Durchschnitt 390 Kilometer zurück.

Auch in diesem Jahr läuft das Projekt von März bis Oktober weiter. Interessierte können sich unter www.rhein-sieg-kreis.de/ebikependeln informieren.

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