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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Weniger Diebstähle, mehr Sachbeschädigungen

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Die Kriminalstatistik 2009 für die Kreispolieibehörde Rhein-Sieg ist erschienen. In Ruppichteroth gingen die Straftaten um rund drei Prozent von 391 auf 379 zurück, entgegen dem Trend in der gesamten Behörde, zu der alle rechtsrheinischen Kommunen außer Königswinter und Bad Honnef gehören. Die Anzahl der Sachbeschädigungen in der Gemeinde hat sich fast verdoppelt, dafür gab es weniger Diebstähle und Drogendelikte. Fast die Hälfte aller Straftaten konnte die Polizei im vergangenen Jahr aufklären. Grafiken: Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg

108 Diebstähle gab es 2009 in Ruppichteroth, 2008 waren es noch 125. In der Kreispolizeibehörde (KPB) sieht es ähnlich aus: Von 11.429 auf 10.938 sank die Zahl. Die Sachbeschädigungen nahmen dafür stark zu. Um 27 Prozent stiegen sie im ganzen Behördengebiet, in Ruppichteroth sogar um 42 Prozent auf 94. Dafür gab es einen starken Rückgang bei Rauschgiftdelikten, nur noch acht (Vorjahr 40) verzeichnete die Polizei, wobei jeder aufgeklärt wurde. 756 waren es in der KPB mit einer Zunahme von rund 25 Prozent und einer Aufklärungsquote von rund 96 Prozent.

In der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg stiegen die Straftaten leicht um 2,1 Prozent von 23.582 auf 24.077. Schaut man in die Nachbargemeinden Eitorf, Much, Hennef, Windeck und Neunkirchen-Seelscheid, steht Ruppichteroth gut da: In Eitorf nahm die Quote um 25 Prozent zu, in Windeck 13 Prozent und in Neunkirchen-Seelscheid 20 Prozent. In Much sogar um 38 Prozent, damit ist die Kommune kreisweit trauriger Spitzenreiter, obwohl es insgsamt nur 523 Straftaten waren. Zum Vergleich: In der Stadt Troisdorf wurden 6451 Delikte mit einer Zunahme neun Prozent festgestellt. Hennef verzeichnete eine Abnahme von gut 10 Prozent.

Den Großteil aller Straftaten machen mit 45 Prozent Diebstähle aus. Betrug und Sachbeschädigungen folgen mit jeweils etwa 13 Prozent. Die Gewaltkriminalität nahm im Vergleich zu den Vorjahren stark zu, von 788 auf 921 Taten. Ebenso wie die Raubdelikte, die jetzt nach einem Tief von 226 2007 mit 307 wieder den Stand von 2005 erreichen. Auch die Drogendelikte steigen seit 2006 stetig, 54 Prozent aller Fälle haben mit Cannabis zutun. Obwohl sich das Internet immer mehr zum Alltag gehört, nahmen die Straftaten weiter ab. Noch 429 wurden registriert, Höchststand war 2006 mit 1288. Der entstandene Schaden belief sich auf rund 20 Millionen Euro, damit sank er um mehr als 13 Millionen Euro.

Insgesamt 2.766 oder 31,41 Prozent der 8.807 Tatverdächtigen waren zur Tatzeit nochkeine 21 Jahre alt. Ihre Straftaten fallen damit in den Bereich der Kinder- und Jugendkriminalität. Damit wurden in diesem Altersbereich 270 Tatverdächtige mehr registriert als im Vorjahr (2008: 2.496 Tatverdächtige).

Download: Die gesamte Statistik der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg

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