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Auto fuhr frontal gegen einen Baum

Drei Menschen bei schwerem Unfall auf B478 in Ruppichteroth verletzt

Von Nicolas Ottersbach | | Blaulicht

Drei Menschen sind Donnerstagnachmittag (25. April) bei einem schweren Unfall auf der B478 zwischen Ruppichteroth und Ahe verletzt worden. Der Transporter eines Handwerkers fuhr frontal gegen einen Baum. Fotos: Unfallfahrzeug [Feuerwehr Ruppichteroth]

Laut Polizei war gegen 16:20 Uhr ein 21-jähriger Nümbrechter mit dem Firmenwagen auf einer langen Geraden in Richtung Ruppichteroth unterwegs, als er, wie Zeugenaussagen berichten, auf die linke Spur fuhr. Doch statt zu überholen, wie andere Verkehrsteilnehmer zunächst glaubten, steuerte er den Wagen geradeaus gegen einen Baum am linken Straßenrand.

Das Fahrzeug kollidierte frontal mit dem Baum, sodass der Motorraum stark deformiert wurde. Anschließend schleuderte das Auto in die danebenliegende Böschung hinab. Dabei wurden auch mehrere Farbkanister beschädigt, die im Umfeld Farbe verteilten. Entsprechend verschmutzt war die Kleidung der unmittelbar im Fahrzeug arbeitenden Rettungskräfte.

Mit schweren Rückenverletzungen ins Krankenhaus

Die Ruppichterother Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an, sowohl der Löschzug Ruppichteroth, als auch der Löschzug Winterscheid waren im Einsatz. Die 29 Jahre alte Beifahrerin erlitt, wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, Rückenverletzungen und musste von der Feuerwehr aus dem Wagen befreit werden. Mehrere Rettungswagen und Notärzte sowie ein Rettungshubschrauber eilten ebenfalls zur Unfallstelle und versorgten mit der Feuerwehr die Verletzten. Die Frau wurde jedoch nicht mit dem Hubschrauber, sondern per Rettungswagen in das Universitätsklinikum Bonn gefahren, das unter anderem auf solch schwere Verkehrsunfälle spezialisiert ist. Der Fahrer, sowie ein 17 Jahre alter Mitfahrer auf der Rückbank, wurden ebenfalls verletzt und in umliegende Kliniken gebracht. An dem Pkw entstand ein Totalschaden.

Die B478 war für rund zwei Stunden für Rettungs- und Aufräumarbeiten gesperrt. An dem Einsatz waren 3 Rettungswagen, 2 Notärzte und 4 Streifenwagen beteiligt. Warum der Unfall passierte, ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen werden durch das Verkehrskommissariat fortgeführt. Das Handy des Unfallfahrers wurde sichergestellt.

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