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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Erster Coronavirus-Fall in Bonn

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

In Bonn ist der erste Fall des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 bestätigt worden. Der Patient hatte Karneval im Kreis Heinsberg gefeiert, in dem schon mehrere Personen erkrankt sind. In Ruppichteroth werden einzelne Waren knapp. Foto: Das neue Coronavirus unter dem Mikroskop [CC BY 2.0/ NIAID-RML]

Es handelt sich um einen Mitarbeiter der OGS an der Clemens-August-Schule. Die Offene Ganztagsschule befindet sich im Ortsteil Poppelsdorf. In der Nacht habe man von dem Testergebnis erfahren, meldet die Stadt Bonn am Samstag. Bisher wisse man noch nicht, ob häusliche Quarantäne angeordnet werde, so eine Sprecherin der Stadt. Derzeit werden die Eltern der Kinder kontaktiert.

Schule bleibt geschlossen

In einer Pressekonferenz hat die Stadt um 11 Uhr weitere Infos gegeben: Demnach bleibe die Schule für zwei Wochen geschlossen, hieß es. 185 Schüler inklusive Lehrerinnen und Lehrer seien davon betroffen. Es handele sich bei dem Erkrankten nicht um einen Lehrer, sondern um den Mitarbeiter eines Trägers, der für die Übermittagsbetreuung zuständig ist. Etwa 180 Kinder besuchen die Clemens-August-Schule, rund 150 von ihnen gehen in deren OGS.

Der Mann habe in Gangelt im Kreis Heinsberg Karneval gefeiert. Bisher haben alle Infektionsfälle in NRW einen Bezug zu dem Kreis.

Hamsterkäufe in Supermärkten

In den Ruppichterother Märkten werden unterdessen vereinzelte Waren knapp. So sind in einigen Geschäften Konservern oder auch Nudeln vergriffen. "Bei Desinfektionsmitteln gibt es Lieferschwierigkeiten", sagt Iris Jung vom Ruppichterother Edeka-Markt. Allerdings habe man sich auf die Situation eingestellt und mehr Waren geordert, beispielsweise Toilettenpapier. "Sonst sind wir eigentlich noch ganz gut aufgestellt. Also bei uns noch alles im Rahmen."

Wie gefährlich ist das neue Coronavirus?

Es werde nicht zu verhindern sein, dass das Virus um die Welt laufe, so der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery. Man sollte aber aufhören, Panik zu verbreiten. „Das Virus kann bei manchen Menschen zu schweren Erkrankungen führen. Bei über 80 Prozent führt es aber nur zu erkältungsähnlichen Symptomen.“ Gefährdet seien demnach vor allem ältere Menschen.

So schützt man sich vor Infektionen

Hände waschen: Mindestens 20 Sekun­den mit Seife und bis zum Handgelenk, danach sorgfältig abtrocknen.

Niesen und Husten: Nicht in die Hand niesen, sondern in die Arm­beuge oder in ein Taschen­tuch. Letzteres sofort im Müll entsorgen. Beim Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen halten und sich wegdrehen. Danach gründlich die Hände waschen.

Abstand zu erkrankten Menschen halten: Enge ­Kör­per­kon­takte vermeiden, nach dem Kontakt zu Erkrank­ten gründ­lich die Hände waschen und im Krank­heits­fall auf das Hän­de­schüt­teln verzichten.

Nicht ins Gesicht fassen: Augen, Nase und Mund nicht mit den Händen berühren.

Körperkontakt: Händeschütteln und Umarmungen vermeiden.

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