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Erster Fall von Schweinegrippe im Rhein-Sieg-Kreis

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Ein 12jähriger Junge aus dem Rhein-Sieg-Kreis hat sich mit dem neuen Influenza-Erreger A/H1N1 (Schweinegrippe-Virus) angesteckt. Den Fall bestätigte das Gesundheitsamt heute in Siegburg. ?Der Gesundheitszustand des Jungen ist nicht Besorgnis erregend, ein Krankenhausaufenthalt ist nach eintägiger Beobachtung nicht mehr notwendig: Allerdings müssen der Erkrankte und seine Familie noch einige Tage zuhause isoliert bleiben?, so der Leiter des Kreisgesundheitsamtes, Erich Klemme.

Angesteckt hatte sich der Junge vermutlich am Montag bei einem Sportkameraden in Köln. Das Gesundheitsamt hat die möglichen engeren Kontaktpersonen ermittelt und über das Krankheitsbild und die notwendigen Maßnahmen informiert. Da auch Personen aus benachbarten Städten und Kreisen betroffen sind, wurden die dortigen Gesundheitsämtern ebenfalls in Kenntnis gesetzt

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 11.06.2009 die Pandemie-Phase 6 ausgerufen. Zu diesem Mittel wird seitens der WHO gegriffen, wenn eine anhaltende und effektive Mensch-zu-Mensch-Übertragung des neuen Influenzavirus in einer zweiten von insgesamt sechs WHO-Regionen auffällig ist. Zuvor galt seit 29.4.2009 die Phase 5. Bei der neuen ?Amerikanischen? Grippe handelt sich um eine humane Influenza mit in den meisten Fällen leichteren Symptomen wie Fieber, Hals- und Gliederschmerzen. Zur Bekämpfung der Erkrankung stehen geeignete Medikamente zur Verfügung.

Die bisher vorsorglich durchgeführten Maßnahmen beteiligter niedergelassener Ärzte, lokaler Krankenhäuser sowie der Gesundheitsämter haben in Deutschland bislang eine Ausbreitung eingeschleppter Fälle meist verhindern können. Die Krankheitsverläufe waren in der Regel mild. Bei einer größeren Verbreitung muss aber auch hierzulande mit schwereren Verläufen gerechnet werden.

Nach Ausrufung der Phase 6 erlangen Hygienemaßnahmen noch größere Bedeutung, insbesondere bei Kontakt mit Reiserückkehrern, sowie bei vielen Kontakten zu anderen. Da Influenza-Viren vor allem über Tröpfchen übertragen werden und Erreger auch auf die Hände gelangen, wird häufiges Händewaschen empfohlen. Der Erreger der neuen Grippe war erstmals Mitte April in Mexiko und den Vereinigten Staaten von Amerika aufgetreten, an dem weltweit mittlerweile rund 28.000 Menschen erkrankt sein sollen. Weitere Informationen beim Robert-Koch-Institut unter: www.rki.de und beim Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises während der Dienstzeiten unter: 02241-132727.

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