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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Rhein-Sieg-Kreis testet Willms Fleisch auf Coronavirus-Infizierte

Von Nicolas Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Der Rhein-Sieg-Kreis hat am Samstag damit begonnen, mehr als 700 Beschäftigte der Firma Willms Fleisch in Ruppichteroth auf das neuartige Coronavirus zu untersuchen. Damit folgt der Kreis einer Anordnung des Landes, nach der sämtliche Mitarbeiter von Schlachtbetrieben in NRW zu testen sind. Foto: In Schutzanzügen warten Tester auf die Mitarbeiter des Betriebs [Nicolas Ottersbach]

Am Montag ist die großangelegte Aktion auf dem Gelände in Bröleck fortgesetzt worden. "Das war eine erhebliche logistische Herausforderung und ich danke allen Beteiligten der Hilfsdienste, der Gemeinde, des Rhein-Sieg-Kreises und der Firma, die diese Aktion zustande gebracht haben", sagte Landrat Sebastian Schuster. Neben Hilfsorganisationen waren auch Medizinstudenten der Universität Bonn im Einsatz. Die Tests sind unabhängig vom Beschäftigungsverhältnis: Angestellte, Werkvertragsbeschäftigte, Leiharbeiter und Dienstleister werden überprüft.

Bislang alle Tests negativ

Wie ein Unternehmenssprecher mitteilt, hat es bislang keine Verdachtsfälle im Betrieb gegeben. "Die Tests in Ruppichteroth werden zurzeit noch durchgeführt, die Ergebnisse werden wir nach und nach erhalten. Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass am Produktionsstandort Ruppichteroth nach Durchführung von rund einem Viertel aller Tests bislang alle Testergebnisse negativ sind."

Etwa zwei Drittel der Belegschaft seien Saisonarbeiter. Sie stammen größtenteils aus osteuropäischen Ländern. Die Unterkünfte der Arbeiter werden laut eines Sprechers regelmäßig kontrolliert, wobei es keine Beanstandungen gegeben habe. Zudem habe das Amt für Arbeitsschutz die Auflagen zum Schutz vor dem Coronavirus überprüft und keine Mängel festgestellt.

Zusätzliche Schutzmaßnahmen schon im Februar

Schon Ende Februar hatte Willms Fleisch diverse Maßnahmen ergriffen, um seine Mitarbeiter gegen das Virus zu schützen. Neben den üblichen Hygienevorschriften seien beispielsweise die vollständige Trennung der Arbeitsschichten, die Trennung der Pausen sowie zusätzliche Desinfektionsmaßnahmen hinzugekommen. Auch der werkseigene Verkauf wurde geschlossen, um nicht zusätzliche Menschen auf das Gelände zu lassen.

Willms Fleisch hat in Deutschland insgesamt vier Standorte, in einem Schlachthof in Bochum arbeiten rund 350 Menschen. Ein weitere Produktionsstätte mit ebenfalls etwa 350 Angestellten befindet sich im sächsischen Weißwasser, nahe Bremen gibt es einen einen weiteren Betrieb.

Kommentare

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Brückner Regina  22.06.2020 20:52

Das finde ich sehr gut und kaufe gerne wieder weiter bei Wilms ein.


 

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