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Mehrheit will den Mehrgenerationenpark

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Die Freizeitanlage an der Schönenberger Grundschule wird zu einem Mehrgenerationenpark ausgebaut. Grundlage dafür ist eine Bürgerbefragung, an der knapp 40 Prozent der Schönenberger Haushalte teilgenommen haben. Demnach sprechen sie etwa drei Viertel für den Umbau aus. Die ersten Geräte könnten schon im ersten Halbjahr 2017 aufgestellt werden. Fotos: Das Areal an der Schönenberger Grundschule (Nicolas Ottersbach)

"Das ist ein gutes Ergebnis", sagt Fabienne Deck von der Initiative "Mitten im Leben", die das Leben für Senioren in ländlichen Regionen des Rhein-Sieg-Kreises verbessern will. Normalerweise würde solche Fragebögen nur von zehn Prozent der Teilnehmer zurückgeschickt. "Durch die breite Zustimmung können wir nun weitermachen", sagt Deck.

Auffällig bei der Auswertung der Befragung ist, dass zwar rund 75 Prozent den Mehrgenerationenpark gut finden, ihn aber nur etwa 55 Prozent benutzen wollen. Rechnet man dann auch die Schönenberger ein, die nicht an der Umfrage teilgenommen haben, würden den Park nur noch etwa ein Viertel der Anwohner nutzen.

Etwa 60 Prozent der Befragten denkt, dass der Mehrgenerationenpark "für jedes Alter" geeignet ist.

8000 Euro Fördermittel

Wie es nun weitergeht ist vor allem Sache des Schönenberger Bürgervereins, der das 20.000 Quadratmeter große Areal zuletzt um einen Fußweg und ein Boule-Spielfeld erweitert hatte, um es auch für Erwachsene attraktiv zu machen. Zunächst erhält er 4000 Euro an Fördermitteln, von denen zwei Geräte für den Park gekauft werden können. Später werden weitere 4000 Euro zur Verfügung gestellt. "Danach ist der Verein für die Folgefinanzierung zuständig, zum Beispiel durch Sponsoren", erklärt Deck.

Der Mehrgenerationenpark soll junge und alte Leute fit halten und beschäftigen. Er besteht aus robusten Trainings- und Massagegeräte, die im Freien zur kostenlosen Nutzung aufgestellt werden. Hinweisschilder erklären, wie die Geräte benutzt werden müssen. Es können aber auch Kurse mit Übungsleitern organisiert werden. "Für die Kurse gibt es schon erste Ideen", sagt Fabienne Deck.

Bisher ist die Freizeitanlage an der Grundschule hauptsächlich für Jugendliche und Kinder ausgestattet: Auf den Klettergerüsten und der Wiese toben die Grundschüler in den Pausen, auf dem Bolzplatz wird Fußball gespielt.

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