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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Auf nasser Straße Kontrolle verloren

Auto schleudert auf K17 im Derenbachtal gegen Trecker

Von Nicolas Ottersbach | | Blaulicht

Ein Autofahrer aus Eitorf ist am Dienstagvormittag auf der Kreisstraße 17 im Derenbachtal mit einem Trecker kollidiert. Dessen Fahrer verhinderte durch ein Ausweichmanöver Schlimmeres. Fotos: Nach einem Unfall im Derenbachtal streut die Feuerwehr die Fahrbahn ab. [Nicolas Ottersbach]

Der 39-jährige Eitorfer war mit seinem Kleinwagen in Richtung Ruppichteroth unterwegs, als er in den engen Kurven kurz vor dem Abzweig Schreckenberg die Kontrolle über seinen Wagen verlor. Infolge dessen rutschte er auf die Gegenfahrbahn, auf der ihm ein 31-jähriger Ruppichterother mit seinem Trecker samt Sattelzug entgegenkam. Geistesgegewärtig steuerte er nach links und wich somit dem Kleinwagen aus - andernfalls wären die Fahrzeuge frontal miteinander kollidiert, was einen deutlich schlimmeren Ausgang gehabt hätte.

Der Eitorfer rutschte dennoch mit der Front in die rechte seite des Traktors, wodurch eine Hydraulikleitung am Gespann riss. Der Wagen drehte sich weiter und touchierte noch den hinteren Teil des Sattelzugs, ehe er in einer Böschung am Fahrradweg zum Stehen kam. Beide Fahrer blieben unverletzt.

Durch den Aufprall verlor der Trecker eine große Menge Hydrauliköl, das sich auf der gesamten Fahrbahn verteilte. Die Ruppichterother Feuerwehr versuchte die Fahrbahn zu reinigen, letztlich musste jedeoch ein Spezialunternehmen angefordert werden. Für die Aufräumarbeiten musste die Strecke mehrere Stunden gesperrt bleiben.

Immer wieder passieren Unfälle

Immer wieder kommt es zu Unfällen im Derenbachtal. Mehrfach gerieten Fahrzeuge in den engen Kurven ins Schleudern und krachten entweder in die Leitplanke oder landeten in der Böschung neben dem Fahrradweg. Meist blieb es dabei bei Blechschäden. Der besagte Kurvenbereich bei Schreckenberg ist mittlerweile eine Unfallhäufungsstelle und wird vom Rhein-Sieg-Kreis beobachtet. Dort passieren die Unfälle ausschließlich auf nasser Fahrbahn.

Die Unfallkommission hatte zuletzt beschlossen, die Straßenmarkierungen zu erneuern und Warnschilder aufzustellen. Es bestand die Vermutung, dass die Markierung des Sicherheitstrennstreifens entlang des mit einem Bordstein abgesetzten Geh- und Radweges irritierend wirke und diese bei Autofahrern zu einer falschen Einschätzung des Kurvenverlaufs führe. Zu schnell waren die Verkehrsteilnehmer offenbar nicht unterwegs, Geschwindigkeitsmessungen des Kreises waren unauffällig. Wer sich die Fahrbahn genauer ansieht, bemerkt, dass sie auf den Fahrspuren deutlich rutschiger ist, als außerhalb der Fahrspuren. Untersuchungen des Kreises hatten vor zwei Jahren allerdings ergeben, dass der Straßenbelag griffig genug sei.

Kommentare

  • Björn Knoop 26.10.2021 um 18:43

    Gerade diese beiden Kurven sind bei Feuchtigkeit und Nässe gefährlich. Mehr als 70kmh sollte man da, auch mit guten, neuen Reifen nicht fahren. Auf der Strecke wird gerne „geheizt“ und oftmals gefährlich überholt oder die Kurven „geschnitten“. Ich bin da oft mit meinen Kindern im Auto unterwegs und habe in den letzten Jahren schon manch brenzlige Situation erlebt. Die beiden Linien neben dem Bordstein finde ich völlig irritierend, besser wäre fände ich einen weißen Bordstein. Allen noch eine gute Fahrt!

  • Stephan G. 21.10.2021 um 12:36

    Nicht nur die Markierungen der Straßenkanten sind teileweise völlig verwittert, sondern auch die Mittellinien sind an manchen Stellen kaum noch sichtbar. Das ist insbesondere morgens und abends bei Dunkelheit gefährlich. Es ist auch auf Wildwechsel und umgefallene Bäume zu achten, vor allen in den frühen Morgenstunden. Trotzdem fahren viele zu schnell. Fährt man mit angemessener Geschwindigkeit, verleitet dies andere zu riskanten Überholmanövern.

  • Lilly 19.10.2021 um 21:46

    Hoffentlich sind die beiden mit dem Schrecken und nur materiellen Schäden davon gekommen. Radweg schön und gut, aber unverhältnismäßig breit insbesondere für breite Fahrzeuge, wie Trecker, Busse, LKW Die Anfahrt dorthin für Radfahrer beengt und gefährlich. Die Markierung für Autofahrer verwirrend und wenn es mal eng wird und der extrem hohe Bordstein touchiert wird, katapultiert es einen direkt weg auch bei angepasster Geschwindigkeit.

    • Andreas Rottka 26.10.2021 um 12:35

      Wenn es einen "weg katapultiert" kann die Geschwindigkeit nicht den Strassenverhältnissen angepasst sein. Selbst wenn 70 erlaubt sind, können 40 km/h noch zu schnell sein.

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